plastickblog - cannabis raid

cannabis raid

dass kiffer, vor allem aber leute die den shit anbauen, ein gerngesehenes und unter anderem auch medienträchtiges opfer der ermittlungsbehörden sind ist wohl jedermann bekannt. das kann man aktuell zb. auch hier nachlesen.

nichts ungewöhnliches also - oder?

wie mans nimmt. die tatsache dass die ermittlungen sich gezielt gegen den kundenstamm eines aachener online-händlers richten gibt mir da allerdings zu denken, stichwort - wiedermal - vorratsdatenspeicherung.

ein kurzer blick genügt um festzustellen wer wann welche seite besucht hat. die entsprechenden bestellvorgänge lassen sich so lückenlos aufzeigen und noch durch die daten des mailverkehrs ergänzen, anhand bekannter suchkriterien wie domain, absender, empfänger und zeit/datum lässt sich alles wünschenswerte in wenigen augenblicken zusammentragen. sicher könnte man hier jetzt sagen: "na und? scheiß doch auf die kiffer, sind wenigstens ein paar drogen weniger im umlauf!".

korrekt. aber: das gilt so auch für jeden anderen online-einkauf. indizierte spiele aus den nachbarstaaten, gecrackte spielekonsolen, manipulierte reciever samt premiere - oder einfach nur erotikartikel von orion & co. und natürlich auch jede andere art von getätigtem online-geschäft, ganz gleich ob legal oder nicht. du weißt es, dein händler weiß es, "die" wissen es.