plastickblog

meerschweinchen.

hätt ich abzugeben. die meerschweinchendame meiner schwester hat überraschend nachwuchs bekommen - zwei junge meerschweinchenmännchen. die sitzen jetzt im getrennten käfig und suchen ein zuhause. also, bei bedarf doch bitte mal nachfragen.

nachtrag: sind alle gut untergekommen :-)

Privat Freitag, 21. Oktober 2005

krank.

also - ich. ich bin krank. mal wieder. schnupfen etc.

ein schwacher trost ist dass gestern mein vorgezogenes weihnachten war. neue maus - und viel, unendlich viel neue musik. hab ich wenigstens was zu tun.

und meinen freshen desktop wollt ich hier noch vorstellen:

Privat Donnerstag, 20. Oktober 2005

igod

nicht wirklich was neues, aber trotzdem lustig:

chatte mit gott!

boozoo bajou: dust my broom

der ende august erschienene nachfolger zum fast schon legendären debutalbum "satta"

dust my broom

boozoo bajou, also florian seyberth und peter heider, haben sich erneut im nürnberger ü-raum einquartiert und mit viel liebe zum detail und massivem featuring etwas erschaffen das den vorgänger in den schatten stellt.

elf tracks präsentieren sich dem hörer in bildhübscher verpackung - und wie viele andere artists kann man auch diesen nicht so einfach in eine schublade stecken. man erkennt jazz, blues, brazilectro, downbeat, dub... ich für mich würd es einfach gern als 'triphop' betiteln, weil sich darunter sowieso niemand etwas konkretes vorstellen kann. viele der songs schweben mit etwa 30bpm dahin - eine ruhige sache mit tiefen bässen und eingängigen rhythmen - auch wenn der track "killer" eher an ragga (oderso...) erinnert.

viele verspielte kleinigkeiten lassen vergessen dass der großteil der melodien rein elektronischer natur ist. ich bin davon überzeugt dass sich sehr viele sampler nur zu bereitwillig bedienen werden, so dass dieses album unter anderem auch deswegen bei der willigen hörerschaft großen erfolg haben wird.

bleibt zu erwähnen dass ich dieses album trotz grundliegend anderer meinung gekauft habe. man kann ja mal ausnahmen machen, besonders bei unterstützenswerter musik. und schließlich ist da noch ein kleiner, unscheinbarer aufdruck auf der rückseite der papphülle, der dafür sorgt dass sich boozoo bajou einen festen platz bei den "most likeable acts" gesichert hat:

copy protection free - respect the music

www.boozoobajou.com

 

p.s: wer zuviel geld haben sollte und gerade nicht weiß wie man mir ne freude machen könnte - das hier fänd ich ganz nett ;-)

Musik Donnerstag, 13. Oktober 2005

burnout: revenge

der vierte teil in der burnout-reihe ist kürzlich erschienen.

jeder der zunächst denkt "ach, ein rennspiel" darf sich mal eben eines besseren belehren lassen. 'burnout revenge' legt, wie auch seine vorgänger, keinen wert auf realistisches fahrverhalten. es ignoriert auch originalgetreue autos. und eigentlich auch alles andere was in herkömmlichen auto-rennspielen als standard gilt. natürlich stehen auch mehr oder minder normale rennen mit auf dem programm, aber im großen und ganzen: je aggressiver desto besser.

es gilt die gegnerischen fahrer nicht nur zu überholen, es geht darum sie - im wahrsten sinne des wortes - zu vernichten. gefahren wird üblicherweise im alltäglichen straßenverkehr, auf strecken die rund um den globus verteilt sind - sei es großstadt oder alpenpass. und kein vorhandenes auto wäre zu schade um es nicht zu verschrotten. in verschiedenen spielmodi darf der spieler fahrerisches können beweisen - wenn es darum geht erster zu werden, wenn es darum geht möglichst schnell eine bestimmte anzahl gegnerischer fahrer aus dem verkehr zu rammen, wenn es darum geht einen möglichst hohen unfallschaden zu verursachen. wer mit herkömmlichen rennspielen nichts anzufangen weiß kann getrost einen blick auf dieses game werfen - fun und nervenkitzel sind garantiert.

aber konkret zum vierten teil - was hat sich verändert?

der erste blick fällt auf die grafik. hier entdeckt man keine weltbewegenden veränderungen, gemessen an 'burnout 3 - takedown'. die boliden sind besser ausgearbeitet, die level etwas üppiger gestaltet, vor allem lichtspielereien und reflexionen haben noch etwas zugelegt. und die oft vorkommenden crash-szenen sind noch etwas detailreicher. ansonsten hat man sich in diesem punkt wirklich sehr am vorgänger orientiert.

burnout legt auch wert auf den soundtrack: viele bekannte und unbekannte bands beschallen den spieler mit zum spiel passenden, anheizendem sound von rock bis electro. wobei hier wie auch beim vorgänger zu bemängeln ist: die anfangs recht netten rock-songs gleichen einander sehr und nach längerem spielen kann es durchaus vorkommen dass man diesen einheitsbrei einfach nichtmehr hören kann.

bei den spielmodi an sich wurde schon mehr hand angelegt. da wäre zum beispiel der straßenverkehr. war man es bisher gewohnt allen fahrzeugen auszuweichen gilt dies nun nurnoch für den entgegenkommenden verkehr. rammt man autos in fahrtrichtung kann man ungebremst weiterfahren, während ebendiese davongeschleudert werden - kann nützlich sein um rivalen auszuschalten, und der spielmodi 'traffic attack' ist eigens dafür ausgelegt: autos in fahrtrichtung sind zu demolieren um so eine schadenssumme zu erreichen.

auch neu: abkürzungen. bei allen rennstrecken gibt es eine vielzahl von abkürzungen, und auf dauer stellt sich heraus: ohne sie hat man keine großen chancen. so fährt man bei vielen strecken eigentlich nurnoch neben der spur, was die frage aufwirft warum es dann überhaupt noch eine normale, vorgesehene strecke gibt.

wesentliche veränderungen findet man auch beim crash-modus, bei dem es gilt möglichst spektakuläre unfälle zu verursachen und so schaden anzurichten. es gibt nämlich keine multiplikatoren, keine boost-zeichen, keinen 'heartbreaker' mehr. dafür muß man jetzt mit geschicktem knöpfedrücken am anfang des szenarios die end- und startgeschwindigkeit wählen. das kann soweit gehen dass der wagen wegen überdrehtem motor gleich am start explodiert - oder man würgt die karre einfach ab. das kann ein nettes gimmik sein, aber auf dauer... naja. um beim crash so richtig zu punkten gibt es einen 'zielwagen' - wird dieser mit in den crash eingebunden wird man mit bonus-schadenssumme belohnt. und: das eigene fahrzeug kann mehrmals explodieren. allerdings auch etwas umständlicher als bisher.

naja, ich will nicht noch weiter jede veränderung anführen, fest steht: es hat sich was getan, bei ea. doch... ob das immer so gut ist?

als burnout 3 - suchtzocker kann ich mich nur halbherzig über das neue game freuen. es hieß 'burnout revenge' solle vom schwierigkeitsgrad leichter als der unmenschlich grausame, meiner meinung nach schier unmöglich komplett zu bewältigende vorgänger werden. nach intensiver beschäftigung mit dem spiel merke ich davon allerdings herzlich wenig. die crash-strecken sind bestenfalls unübersichtlich, und ohne häufige versuche kaum zu meistern. beim fahren gegen die zeit braucht es mehr als können um diese spielmodi perfekt abzuschließen. da der spieler bei allen modi eine bewertung je nach fahrerischem können bekommt wird auch dadurch das weiterkommen erschwert - was nützt es der erste im ziel zu sein, wenn man nicht aggressiv genug gefahren ist? was nützt es zu fahren wie 'ein henker' wenn man damit nicht erster wird?

besonders bedauernswert ist auch der vernachlässigte mehrspieler-fun. konnte man sich bisher mit maximal 8 personen in verschiedenen crash-parkours messen ist man jetzt auf 6 spieler begrenzt. und auch die ehemaligen einzelspieler-modi, mit denen man mal eben schnell ein zufälliges szenario fahren konnte gibt es nicht mehr. und bei allen modi etwas sehr erschreckendes: auf game-replays wurde komplett verzichtet, man kann sich nicht eine einzige wiederholung ansehen. was in geselliger zocker-runde bei besonders spektakulären rennen oder stunts wirklich ein nettes feature war.

auch die menüführung hat sich geändert, aber nicht wirklich zum guten. sucht man gezielt nach einer bestimmten strecke kann dies eine langwierige bis unmögliche angelegenheit werden, meiner meinung nach war burnout 3 geordneter, verständlicher, komfortabler - und speziell beim menü auch grafisch hübscher.

fazit: viel kritik. als fan der reihe weiß ich welche veränderungen das spiel in den letzten teilen durchgemacht hat, und so konnte ich mich bis zum erscheinungstermin getrost den lobhudeleien der "fachpresse" anschließen - burnout, ein erfolgskonzept, mit dem man nichts falschmachen kann. soweit die theorie, die praxis hat mich eines besseren belehrt.

burnout ist nach wie vor ein empfehlenswertes, sehr gut gemachtes spiel. bei keinem anderen spiel fühlt man sich so im rausch der geschwindigkeit wie bei burnout, bei keinem rennspiel wird der spieler mehr vor die konsole gefesselt und mehr ehrgeiz entfacht. wer die vorgänger nicht kennt wird schier überwältigt sein von dem was das spiel vorzuweisen hat. kenner der bisherigen teile werden die veränderungen aber sicher nicht nur positiv zu bewerten wissen. wer auf nummer sicher gehen will sollte dieses game nach möglichkeit probespielen und erst danach über einen eventuellen kauf nachdenken. für mich persönlich wars mal wieder zeit für ein fesselndes spiel mit vielen herausforderungen - also klemm ich mich wieder hinter den controler und versuch bestzeiten zu fahren.

Spiele Mittwoch, 5. Oktober 2005