plastickblog

fsk

schön wenn sich eine alterskontrolle schon wegen der unfähigkeit der minderjährigen durchsetzt. frisch aus den stats, eine suchanfrage die, warum auch immer, hierhergeführt hat:

blay boy kalenter

das üben wir aber nochmal, und bis zum 18. geburtstag klappts dann auch mit den nacktbildern ;-)

irgendwie würd mich auch interessieren warum ich als referrer immer mehr pr0n-webseiten angezeigt krieg. naja. und so ganz am rand: ich bin des partitionierens unfähig und hab so zum wiederholten mal meinen rechner geschrottet. herr im himmel, es kann doch nicht zuviel verlangt sein die größe eines laufwerks zu ändern?!

Intern Dienstag, 31. Oktober 2006

20 minuten

wenn ein film nach 20 minuten nicht überzeugt, dann wirds auch nix mehr...

ich mag filme. aus allen möglichen genres. die lustigen und die traurigen, die überlangen und die ganz kurzen, spielfilme, mangas und zeichentrick, niveaulos oder anspruchsvoll. naja, (anti)kriegsfilme mag ich nicht so sehr. aber grundsätzlich hat erstmal alles hat irgendwo seine berechtigung. ausser vielleicht "bollywood".

jeder film ist natürlich auch etwas ganz eigenes, oder besser: möchte es sein. dass man die lotr-trilogie nicht mit dem terminator vergleichen kann leuchtet wohl ein - soviel also zu den unterschieden. aber was sich in letzter zeit irgendwie wie ein rotes band durch die welt der bewegten bilder zieht ist eine grenze für meine meinungsbildung.

man neigt ja irgendwie dazu sich zu allem eine meinung zu bilden. das geschieht auch beim filmgucken ganz von selbst. ein weiteres weitläufig bekanntes menschliches verhalten ist die voreingenommenheit. glauben wir erstmal dass etwas "schlecht" ist, ist es um so schwieriger uns vom gegenteil zu überzeugen. das in verbindung mit filmen hat mich drauf gebracht mal drauf zu achten wann das etwa passiert, also schiele ich, sofern ich nicht vergesse, immer wieder mal zum zählwerk des abspielgeräts.

das ergebnis: 20 minuten.

natürlich, pauschal kann man soetwas nicht sagen. aber ich habe nunmal die angewohnheit einen film nach 20 minuten laufzeit erstmals zu bewerten. bis dahin erwarte ich als unvorbereiteter zuschauer über die handlung, die wichtigen orte und die ausschlaggebenden personen informiert worden zu sein. davon ausgenommen sind filme deren spannungshöhepunkt aus einigen wenigen überraschenden kehrtwendungen binnen weniger minuten besteht - ja sogar ein einziger schlüsselsatz kann helfen die bis dahin relativ unverständlichen geschehnisse zu erklären und einen "aha-effekt" herbeiführen. das und einige weitere variationen lassen eine beurteilung des films vor dem ende garnicht erst zu.

aber bei allen etwas linearer aufgebauten werken habe ich beobachten können dass eine derartige einschätzung sehr oft zutrifft. zufall? die sich-selbst-erfüllende prophezeiung? wer weiß...

hat vielleicht jemand ähnliche verhantensweisen bei sich festgestellt?

dungeons&dragons - die macht der elemente

manch einer weiß vielleicht was ein w20 (bzw. d20) ist, dass ein charakterbogen keine altertümliche schusswaffe ist, dass ein spielleiter nicht zwangsweise beim sport vertreten sein muss oder dass der begriff "pen&paper" nichts mit schriftstellern zu tun hat.

der rest kennt "diablo", "baldurs gate" oder eben neumodischere rpgs wie "world of warcraft". und wer bis jetzt nur die stirn runzelt: wo hast du die letzten 20 jahre gelebt, mann??

fantasy-rollenspiele haben tradition - und dungeons&dragons, kurz d&d, nimmt dabei als eine sehr weit verbreitete spielebasis einen hohen stellenwert ein. scheinbar so hoch dass sogar ein film dazu gedreht wurde - das war schon zwotausend und der streifen war nichtmal schlecht.

eine abenteuerliche gruppe mitsamt allem was dazugehört (elf, zwerg, magierin, dieb, quotenschwarzer), sorgte für reichlich action auf der leinwand - und für viele lachanfälle. der plot war im wesentlichen: verhindere dass der böse mann macht über eine drachenarmee bekommt. die fantasywelten waren liebevoll in szene gesetzt, die schauspieler absolut unrealistisch aber dafür um so überzeugender ausstaffiert, tolle computereffekte ließen die wildesten kreaturen über die leinwand huschen und alles in allem ist ein richtig gute, lustiges, ansehnliches werk entstanden - sofern man eben fantasyfilme mag.


... aber dann mussten sie ja letztes jahr teil zwei der geschichte drehen!

ohne je etwas davon gehört zu haben kam ich letztens in den genuss den nachfolger, "d&d - die macht der elemente" zu gucken. tief, tiefer, bodenlos.

vor trister, absolut lachhafter kulisse predigen gelangweilte, uninteressante, schlechtgekleidete schauspieler ihren text. der wortwechsel ist in etwa so flüssig wie bei diesen gerichtsshows im nachmittagsprogramm. in den ersten 30 minuten wird man zeuge wie verzweifelt versucht wird an dem vorgänger anzuknüpfen. der böse mann hat nämlich doch irgendwie überlebt und in einem berg unweit eines dorfes schlummert ein drache. logische folgerung: der bösewicht will sich die macht des drachen via artefakt zunutze machen, die dorfbewohner eigentlich nur dass der drache sie nicht alle frisst und weiterschläft. etwas derartiges braucht natürlich 30 minuten dialog um irgendwie das gefühl einer story aufkommen zu lassen wo man eigentlich nur wieder abschalten möchte.

anschließend werden eine handvoll mitstreiter des haupt-helden vorgestellt, ihre geschichten erzählt und sie versammelt - in ca. 5 minuten. nachdem man so also ein gewisses maß an hass für den regisseur entwickelt hat macht sich das weder lustige noch actiongeladene abenteurer-grüppchen auf den weg um schlimme dinge zu verhindern. dabei sterben die hälfte der großartigen, gefährlichen, namhaften wegbegleiter des protagonisten ungefähr so schnell wie sie vorgestellt wurden. wer hier noch nicht die fernbedienung zerbissen hat darf sich freuen! es folgen noch einige weitere schlechtgeplante geplänkel und kämpfe, miese dialoge und langweilige drehorte. irgendwie müssen die ~100 minuten laufzeit ja voll werden.

was das fass zum überlaufen bringt sind die szenen, in denen magie gewirkt wird. liebe produzenten: wir leben im 21. jahrhundert. einen zauber visuell darzustellen indem man den gesamten bildschirm einfach kurz zum flackern bringt ist irgendwie einfach nicht angemessen, da war man technisch bereits in den achziger jahren fortschrittlicher. die einzige animation die als halbwegs vertretbag betrachtet werden kann ist der alte, mächtige drache, der auch das cover ziert - aber nicht vom glänzenden titelbild ablenken lassen! das vieh bekommt man sowieso kaum zu sehen, und selbst wenn es sich mal zeigt kann es einem vergleich mit den modellen von vor fünf jahren nicht standhalten.


alles in allem ist mir völlig schleierhaft wie soetwas überhaupt zustande kommen konnte - es kann doch nicht möglich sein dass sich alle an der produktion beteiligten menschen so im geschmack verirren? auch irgendwie merkwürdig ist dass selbst für diesen weniger sehenswerten film mit dem original d&d-logo geworben werden darf. also, wer hardcore-fan ist und in seiner spielgruppe auch noch nie so wirklich ne herausforderung hatte wird sich vielleicht darüber freuen: drachen und schwerter, und ein dungeon kommt auch mal vor.

wer aber lieber eine richtig gelungene verfilmung eines rollenspiels sehen möchte sollte dann doch lieber zu teil eins greifen und diese fortsetzung einfach aus dem gedächtnis löschen...

Filme Montag, 23. Oktober 2006

All work and no play...

...makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work and no play makes eichi a dull boy. all work...

Privat Freitag, 20. Oktober 2006

gratulation!

die besten glyckwynsche gehn raus an die u.s.-regierung, an die sicherheitscheffs, die terrorismusexperten, an die friedensstifter und an alle anderen personen, die den arsch weit genug oben haben um dafür mitverantwortlich gemacht werden zu können:

die letzten 5 jahre terror-bekämpfung waren fürn arsch!


es ist das traurige schicksal eines hobbypiloten, das zu dieser einsicht verhilft. aber warscheinlich wird man zunächst einmal mit phrasen erschlagen wie gut die geübten einsatzkräfte doch ihren job erledigt haben - irgendwie muss man die milliarden, die seit 9/11 in den wind geschossen wurden, ja rechtfertigen.

air-scouts an bord von passagierflugzeugen? biometrische daten, datenbanken? schärfere kontrollen? mehr überwachung? alles nur fassade.


sinnverwandt: ich habe kürzlich wie viele andere einen offenen brief an die mitglieder des bundestags verfasst - keine große sache. kurz: es geht um die speicherung von internet- und telefondaten, die man eben auch mit anti-terror-maßnahmen zu erklären versucht. ich habe meinen standpunkt etwa so erklärt: ich würde die geplante datenspeicherung gutheißen wenn mit sämtliche befürworter im bundestag täglich darüber auskunft geben mit wem sie wann wo worüber geredet haben, wo sie wann gewesen sind - und zu welchem zweck, und so weiter.

dieser brief hat also auch einen gewissen herrn roland pofalla erreicht - der mir bis dato unbekannte mann vertritt den wahlkreis kleve im bundestag und findet so ne datenspeicherung richtig dufte. seine antwort beginnt so:

vielen Dank für Ihre E-Mail, die ich mit Interesse gelesen habe.

was dann kommt ist ein wust aus den verschiedensten phantastereien, allen zugrundeliegend der stetige drang gutes zu tun und vor terrorismus zu schützen. diese ambitionen in ehren, aber wer mir direkt im ersten satz eine dermaßen dicke lüge auftischt kann nicht verlangen ernst genommen zu werden.