plastickblog

magic


TCP ants

macht derzeit die runde: ein paar stanford-wissenschaftler, biologen und computerwissenschaftler, haben ameisen beobachtet und festgestellt dass diese ähnliche verhaltens- und vorgehensweisen an den tag legen wie man sie vom TCP-netzwerkprotokoll kennt. im artikel ist von algorithmen die rede, die diese ameisen nutzen... ganz ähnlich dem datenaustausch beim PC.

und dann so die erkenntnis: die machen das schon länger als wir! die haben das schon gemacht bevor es TCP gab!


...nein, wirklich! wie überraschend!

ist es jetzt tatsächlich erwähnenswert dass man in der natur ähnlichkeiten zu manmade technology findet? und wer kupfert hier eigentlich von wem ab? haben die in stanford eigentlich nichts besseres zu tun? will man doch garnicht so genau wissen - hey schau mal, TCP-ameisen! yay!

real virtual

mit dieser methode ist das virtuelle ein stück realer geworden - oder doch andersrum, das reale ein stück virtueller?



Rendering Synthetic Objects into Legacy Photographs


in kürze: von herkömmliche fotos kann man ohne viel aufwand die räumliche tiefe mitsamt definierter lichtverhältnisse ermitteln. so lassen sich dann künstliche (oder "virtuelle") gegenstände nahtlos einfügen - der unterschied zu "echten" objekten dürfte selbst für fachleute nur schwer auszumachen sein. photoshop war gestern...

Parov Stelar

hell yeah! Parov Stelar!

mir hat der name bis vorhin rein garnichts gesagt. dann bin ich auf nen clip gestolpert der mit sehr sehr guter musik unterlegt war. ne kurze suche hat mir den dafür verantwortlichen namen ausgespuckt, ich hab nach musik von Parov Stelar gesucht, das nächstbeste video angeklickt - und das dann mindestens zehn mal auf repeat gehört.

...vielleicht kennt ihr das ja, wenn man plötzlich etwas bis dahin neues und unbekanntes hört - und das dann genau dem entspricht was man eigentlich schon immer hören wollte, genau das wonach sich die ohren sehnen, es ist genau das was die stimme im kopf vor sich hin summt, genau das was man selbst machen würde, könnte man musik machen.

so war das grad jedenfalls bei mir. ist mir auch nicht unbedingt neu - der musikalische mensch braucht schließlich abwechslung, sowas hatte ich schon häufiger.


Parov Stelar


also - wer ist Parov Stelar?

eigentlich heißt er Marcus Füreder, ist '74 geboren und kommt aus österreich. seit 2001 ist er als DJ und produzent tätig, ab 2005 folgten dann auch auftritte als "The Paraov Stelar Band", bei der er mit weiteren musikern live auf der bühne musiziert.

Parov Stelar ist gut beschäftigt - seit 2001 hat er 9 alben (darunter auch zwei doppel-CDs), 21 EPs und diverse singles veröffentlicht. das ist ne respektable menge.

die musik von Parov Stelar ist... einzigartig. sie erfindet das rad nicht neu, bedient sich aber sehr vieler meiner lieblingselemente und mischt das ganze zu einem sound der mir bislang so nicht untergekommen ist. das ganze ist ein buntes zusammenspiel aus jazz, house, elektro, breakbeat, downbeat, nujazz... es liesen sich noch weitere finden, teils könnte man da auch wieder "TripHop" zu sagen.

er bedient sich bei bekannten elementen aus der electro-ecke - synths, beats und effekte wie sie jeder interessierte schonmal gehört hat. er mischt das mit drumloops und percussion wie man sie für breakbeat typisch sind. ab und an sorgt ein piano für melodisch harmonierende klänge, beinahe regelmäßig ist ne jazz-trompete und ein saxophon zu hören.


seine palette reicht von ruhigen downbeat-songs (die teils an sympathischen loungestyle erinnern) bishin zu treibenden, pushenden abgeh-tracks (die auf dem dancefloor für viel schweiß sorgen). reine instrumentals, voice-loops, waschechter gesang - Parov Stelar kann das alles, und zwar stets in unkompliziert, unaufdringlich, abwechslungsreich, alles von vorne bis hinten gut durchdacht und stimmig, harmonisch - und vor allem auch melodisch! nicht zu vergessen ist auch die gute priese swing (oder neusprech: electroswing) die er seinen songs verpasst.

natürlich musste ich auch spontan an die mir bekannten anderen namen denken, an die mich die vielenverwendeten elemente erinnert haben. ganz vorneweg - da kann ich wikipedia bestätigen - Mr. Scruff, der was trompete, saxophon und die "grobe richtung" betrifft ähnlich verfährt (aber meiner meinung nach nicht so gut wie Parlov Stelar), manche beats erinnern an Bonobo, das reichhaltige Angebot und die genial durchdachten lieder ließen mich an Archive denken, der tatendrang an Damon Albarn (dessen letzte Gorillaz-veröffentlichungen leider immer mehr an qualität verlieren) - und schon allein weil er aus österreich kommt und vor allem auch bei seinen downbeat-sachen schwirren mir K&D durch den kopf. das sind durch die bank große namen - vor denen sich Parlov Stelar nicht im geringsten verstecken braucht, teils stellt er sie in den schatten.


man merkt, ich bin fan - selbst wenn ich bisher nur einen bruchteil seiner werke gehört habe. aktuell gibts für mich da nur zwei möglichkeiten: zum einen könnte es passieren dass ich mich trotz allem in sehr kurzer zeit an Parlov Stelar satthöre. was ich allerdings nicht glaube. für deutlich warscheinlicher halte ich die zweite möglichkeit: ich hab nen neuen lieblings-interpreten gefunden der sich aus dem stand nach ganz oben in die reihen der unvergesslichen und unerreichbaren katapultiert. genug der worte - hier noch ein paar clips zum selber-überzeugen (der erste clip ist... unfassbar gut. wtf?), ganz unten gibts dann noch zwei links:



Parlov Stelar - Catgroove



Parlov Stelar - Matilda



Parlov Stelar - Love



Parlov Stelar - Dust In The Summer Rain

 

linkery:
Parov Stelar - de.wikipedia.org
offizielle webseite


Musik Dienstag, 21. August 2012

Honda Innova 125 ANF

vor etwa einem jahr hab ich mir ein zweitfahrzeug zugelegt - eine Honda Innova 125 ANF. sowas da:

Honda Innova 125 ANF

eine zusammenfassung nach dem ersten jahr...

 

"Honda Innova 125 ANF" vollständig lesen
Privat Dienstag, 21. August 2012