plastickblog

reasoned

es wäre ja schon schlimm genug dass diesem Ramsauer nichts besseres einfällt als die vor jahrzehnten abgeschafften gemeinde-kennzeichen wieder einzuführen. niemand hat sie gebraucht, nur einige wenige lokalpatrioten nutzen sie... aber allem anschein nach hat unser GröVaZ (Größter Verkehrsminister aller Zeiten) einfach nichts wichtigeres zu tun.


dass man aus diesem desaster ein noch größeres machen kann beweist aktuell meine heimatstadt, Schwandorf. die stadt ist traditionell geübt im "dinge verkacken" für sowas sind wir genau die richtigen. das städtische landratsamt ist unter anderem nämlich auch für die vergabe von "BUL" - kennzeichen verantwortlich. und ganz schlaue köpfe haben jetzt bemerkt dass sich bereits einige ein kennzeichen mit der aufschrift "BUL-LE" reserviert haben, es wurden sogar schon derartige kennzeichen ausgegeben.

und weil das ja... äh... nicht geht.. äh, darum verbieten wir jetzt diese kennzeichen. vonwegen beleidigend, und so. naja, was die gründe betrifft, da arbeitet man aktuell noch an einer passenden formulierung.

denn zum einen ist "Bulle" nicht wirklich immer eine beleidigung, zum anderen gibts andernorts keine probleme mit dem kennzeichen "AC-AB", was noch weitaus radikaleres gedankengut zum ausdruck bringt. und ausserdem hat sich wohl auch ein polizist ein solches kennzeichen geben lassen, wie man dem jetzt die versuchte beleidigung unterstellen will ist mir ein rätsel. und natürlich dürfen diejenigen, die so ein kennzeichen bereits haben, es auch behalten. wäre sonst ja konsequent, und das wollen wir ja nicht.

but hey, wir sind schließlich schwandorf - und wir müssen unserer tradition ja irgendwie treu bleiben. kleinkariert, stock im arsch und stets zwei linke hände. aber darin sind wir richtig gut. "Schilda" beginnt übrigens mit den selben drei buchstaben - nicht die einzige ähnlichkeit...


Der letzte BUL-LE darf weiterfahren - mittelbayerische.de


jungfernfahrt

kanufahrt

ein freund von mir ist nun stolzer kanu-besitzer. mangels zeit ist er aber noch garnicht dazu gekommen sein baby auszuprobieren. gestern fand die jungfernfahrt statt.

auf dem Regen gings von Roding nach Nittenau - das sind grob gerundet etwa 30 kilometer auf dem fluss. "Berta", so heißt das kanu erstmal, ist rund 5,5 meter lang und etwa einen meter breit - für kanu-verhältnisse ist das gewaltig. wir hatten zu dritt locker platz, da ginge noch ordentlich was rein.

das wetter war perfekt, der fluss ideal - und Berta hat sich bewährt. wir haben uns häufig treiben lassen und pausiert, waren so also den ganzen tag unterwegs. und es war alles dabei was ne jungfernfahrt eben so braucht: ruhiges dahintreiben, flotte strömungsfahrten, umsetzen am wehr, durchfahren des wehrs, bootstreppen und fischpassagen und natürlich auch mal kentern. allerdings nicht selbstverschuldet, das sei erwähnt. merke: wenn ein aussenstehender versucht dich übers wehr zu lotsen - hör nicht auf ihn.

aber es war ja ein sonniger tag und das wasser war warm, alles war in wasserdichten rollsäcken verstaut - und den davongeschwommenen strohhut haben wir später auch wieder eingeholt. war ein geiler tag!

 

UPDATE

...hab nun fotos vom trip. und ich bin sogar drauf - weil die bilder verpixelt einfach echt mal doof aussahen. naja. und jaaa - ich weiß dass mir keine kopfbedeckung steht. Ist die beste lösung die ich bisher gefunden hab, dieses armycap, ich mags, insofern: fresse.

von oben nach unten: könig des regens, "Berta" und ihr besitzer, a lonely but awesome tree, the crew und... äh... nennen wirs "schiffstaufe".

Kanufahrt

kanufahrt

kanufahrt

kanufahrt

kanufahrt

Privat Sonntag, 11. August 2013

Stuttgart, Wilhelma

...war die spontane idee von nem freund, der völlig recht hatte zu sagen: "entweder wir fahren da jetzt - oder das wird nie was". also sind wir letzten samstag nach stuttgart gefahren.

es hätte vielleicht bessere tage gegeben - bei etwa 35°C im schatten ist einfach alles anstrengend. und ne funktionierende klimaanlage ist bei solchen fahrten dann schon auch irgendwo hilfreich. but who gives a fuck.

die "Wilhelma" also, ein zoologisch-botanischer garten mitten in der stadt. sehr leicht zu finden, überraschend akzeptable eintritts- und parkplatzgebühren, brauchbare öffnungszeiten. zusammenfassend: da kann man wirklich gut nen tag verbringen. es gibt vieles zu sehn, das ganze is schön angelegt und aufgezogen, wer mit derartigen dingen was anfangen kann wird die Wilhelma mögen. hier deren webseite mit allen infos:

wilhelma.de

...vielleicht noch soviel dazu: ein tag reicht völlig. genaugenommen kann man entspannt vormittags reinspazieren und ist dann am frühen vorabend mit allem durch. nicht dass ich mich beschweren wollte, aber ich hab mir das vorab tatsächlich größer ausgemalt. ich hatte die befürchtung dass da ein tag nicht annähernd ausreicht.

zuletzt noch ein paar schnappschüsse, wie sich das für nen ausflugsbericht gehört:

wilhelma_1

wilhelma_2

wilhelma_3

wilhelma_4

wilhelma_5

wilhelma_6

wilhelma_7

(...dieser dude ganz unten wär genau mein fall!)

(p.s.: ...die "schmierereien", die man in stadtnähe auf der A81 vorfindet, sind qualitativ hochwertiger als vieles was ich hier so seh. großstadt, sprayerszene, geschmack und style und so.)

Privat Samstag, 3. August 2013