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Going online

Es ist soweit: Die Gesundheitskarte geht online.

"Wir trauen uns zu, 70 Millionen gesetzlich Versicherte auf hohem Datenschutzniveau miteinander zu verbinden" [Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe]

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Christoph Meinel, Direktor des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts für Systemtechnik, meinte, "dass Big-Data-Technik im Gesundheitsbereich wahnsinnig viel bringt". Das Institut entwickle daher eine "Gesundheitscloud", in der Patienten künftig selbst ihre Daten über das aktuelle Blutbild über die jüngste Röntgenaufnahme bis hin zur täglich mit dem Fitness-Armband gemessenen Herzfrequenz zusammenführen und verwalten können sollten. "Wir versprechen, sie sehr sicher zu verwahren", unterstrich Meinel.

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Der Chef der Helios-Kliniken, Francesco de Meo, gab bekannt, dass eines der zu dem Verbund gehörenden Krankenhäuser in Berlin-Buch gerade einen Testlauf für ein eigenes Cloud-Produkt in Form eines Patientenportals begonnen habe.

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Als "größten Knackpunkt" machte de Meo so nicht den Datenschutz, sondern Medizingeräte aus, "die übers Internet gewartet werden". In Krankenhäusern gebe es so "massiv" Apparate, die für Hackerattacken anfällig seien. Ein Patient sei deswegen schon gestorben.

 

Zuerst wollte ich ja beinahe kotzen, aber wenn die uns versprechen dass das "sehr sicher" ist - was soll da noch schiefgehn? Achso, es gab bereits einen Toten? Tja... äh... "Huch"  ¯\_(ツ)_/¯