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Chinese Google

Google hat es nicht leicht in China Fuß zu fassen und muss der Regierung bei manchen Dingen etwas entgegenkommen. So sollen zum Beispiel Google-Suchen per Android-Smartphone direkt die Telefonnummer des Suchenden speichern.

Verlangen die Behörden die Herausgabe der Informationen, können sie schnell und einfach herausfinden, wer wann nach unliebsamen Dingen gegoogelt hat.

Und natürlich muss Google dort auch etwas strenger filtern als üblich:

The Intercept hatte bereits berichtet, dass Google für die chinesische Version der Suchmaschine eine Liste mit verbotenen Begriffen zusammengestellt hat. Unter anderem finden sich darauf die chinesischen Begriffe für "Studentenprotest", "Nobelpreis" und "Menschenrechte".

...aber angesichts der Forderungen, die unsere Politiker ans Internet stellen, sollten wir an dieser Stelle nicht mit dem Finger zeigen, sondern beschämt auf den Boden gucken.