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Da haben wir mit Herrn Maaßen also einen Verfassungsschutz-Chef ins Amt gesetzt, der mit seinen Äußerungen zu Chemnitz rechte Gesinnungen unterstützt und menschenverachtende Taten kleingeredet hat.

Selbstredend forderten allen möglichen Seiten den Rücktritt von Herrn Maaßen. Nachvollziehbar und überfällig, wie ich finde.

Nun, Herr Maaßen ist künftig nicht mehr Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz. Doch nur, weil er zum Staatssekretär befördert wurde. Und natürlich steht Herrn Maaßen dadurch auch ein höheres Gehalt zu, statt bisher monatlich 11.577€ bekommt er künftig 14.157€ - also 2.580€ mehr.

Herrn Maaßens Wikipedia-Eintrag besteht hauptsächlich aus dem Kapitel "Kritik und Kontroversen", welches das bisherige Wirken dieser Person schön zusammenfasst. Jeder "normalsterbliche" mit so nem Werdegang hätte mit ernsten Konsequenzen zu rechnen - aber in der Politik ist dieses Gebahren offensichtlich ausreichend für ne Beförderung.

 

Update, 24.09.:
Man hat sich wohl darauf geeinigt, Maaßen nun doch nicht zu befördern. Er soll nun Sonderberater werden und seine Gehaltsstufe beibehalten. In der Politik sind allem Anschein nach selbst drastische Fehler leicht zu verzeihen, oder spricht man im Fall Maaßen noch von "Strafe" oder "Rauswurf"..? Sind doch alle glücklich, jetzt, oder?

 

Update, 01.10.:
Jetzt, wo der Maaßen wieder aus den Schlagzeilen raus ist, kann man ihm wohl doch etwas mehr Geld zustecken.