11.07.2008 | 19:44
monkey business
ach neee. eigentlich mag ich die "arctic monkeys" ja, ne gute band. aber was soll denn jetzt bitte dieser mist?
die band verklagt last.fm und zwar weil der online-musik-service letztes jahr für sehr viel geld verkauft wurde, die bands aber leer ausgingen. mit von der partie sind die "editors" und "basement jaxx", die ich beide bisher auch sehr zu schätzen wusste, was die ganze sache nicht wirklich besser macht. aber alles dreht sich nur ums geld...
klar, ohne interpreten wie die genannten kläger würde es last.fm garnicht erst geben. aber auch andersrum kann man feststellen: ohne musikverbreitung im internet würden z.b. die "arctic monkeys" heute noch in hinterhof-garagen spielen. man sägt also am ast auf dem man sitzt.
ich könnte die aktion ja noch nachvollziehen wenn bei den betroffenen selbsternannten geschädigten der gerichtsvollzieher vor der tür steht und man ganz einfach pleite wäre, abgebrannt, womöglich verschuldet. aber internationale tourneen und gutverkaufte alben lassen mich glauben dass es den bands auch ohne geld von last.fm ganz prima geht, was mein interesse für diese acts dann doch eher schmälert.
und vor allem: diese ganze hin- und herklagerei in der musikbranche ändert nichts und führt auch ganz sicher zu keinem brauchbaren ergebnis. solange man sich auf die bestehende, völlig absurde gesetzeslage versteift ist eine funktionierende medien-plattform noch sehr weit entfernt...

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