27.09.2005 | 20:35
es sinkt.
'rita' und 'katarina' sind ja mittlerweile weitläufig gefürchtete namen. new orleans [njuouleäns] ist verwüstet. die aufräumarbeiten dauern an, schuldzuweisungen stehen an der tagesordnung auch ganz oben.
michbeschäftigt nur die frage: wie reagiert man wenn eine nation der umweltsünder nummer eins dieses planeten nun von umweltkatastrophen heimgesucht wird?
natürlich, niemand wünscht den betroffenen etwas böses, niemand wird mit dem finger zeigen und sagen "geschieht euch recht". und niemand will sich gerne selbst in so einer situation sehen.
aber auch wenn künftig mehr vorsorgemaßnahmen getroffen werden, auch wenn die dämme künftig breiter und höher sind, auch wenn man die truppen nun besser für kommende ernstfälle vorbereiten kann - ist das alles sinn und zweck der sache? oder liegen die wurzeln dieser probleme etwa ganz wo anders?
sicher, selbst wenn wir alle uns darum bemühen würden der natur einen höheren stellenwert zu verschaffen würde es wirbelstürme geben. aber wenn man immer wieder feststellen muß dass ländern wie amerika relativ egal ist was es mit dem begriff "ökologie" auf sich hat fragt man sich wieviel anteilnahme man zeigen muß um gerade noch auf der moralisch vertretbaren seite zu stehen...

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