Montag, 13. August 2007 | 13:23

population control

china. land der aufgehenden sonne, der pekingente und der überbevölkerung. gegen letztere hat man jedoch mittel und wege gefunden - ein trauriger aber aufschlussreicher artikel dazu findet sich hier.

im wesentlichen steht da folgendes: im süden chinas werden 20.000 (oder mehr) überwachungskameras installiert die der polizei dazu dienen sollen gesichter zu scannen, kriminelle und verdächtige zu finden und straftaten aufzuspüren. ausserdem sind die bürger der stadt "shenzhen" (12,4 mio. einwohner) künftig verpflichtet eine chipkarte bei sich zu tragen. diese fungiert als aufenthaltsgenehmigung und beinhaltet so ziemlich alle personenbezogenen daten, vom schulischen werdegang bis zur gesundheitlichen verfassung.

an sich würde das schon reichen um traurig über den verfall der welt den kopf zu schütteln, aber die realität setzt noch eins drauf: sowohl die kameras als auch die chipkarten spendiert ein amerikanischer geldgeber.


wie ignorant kann eine regierung eigentlich sein? der mensch, eine nummer. ein gegenstand mit dem millionenfach gemäß der willkür einiger weniger regierenden verfahren wird. lichtjahre trennt die gegenwart von dem, was die hohen herren in den nachrichten kundgeben. und ganz davon abgesehen: es gibt sicher vorzüge von überwachungskameras, doch diese werden doppelt und dreifach von mißbrauch und fehlbarkeit ausgehebelt, was seit jahren erwiesen ist. oh happy day...

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