7.08.2006 | 19:13

krieg, ganz ohne sympathisanten

am beispiel irak wars ja relativ einfach: saddam war zwar kein guter mensch, aber bush ebenfalls nicht. und überhaupt: diese verlogenen amis, alles dreht sich nur ums öl. so oder so ähnlich konnte man jederzeit ganz schnell dem smalltalk beiwohnen. vor dieser sache war die anti-amerika haltung auch noch nicht ganz so verbreitet wie jetzt. eine tolle sache, krieg in aller munde, jeder wusste "zu wem man halten muss".

und? jetzt?

jetzt ist man relativ ratlos, und soo viel wird garnicht darüber geredet, über den "nahostkonflikt", wie das gemetzel noch liebevoll genannt wird. man darf ja nichts gegen israel sagen, jedenfalls nicht als deutscher. soll/kann/darf/muss mann aber trotzdem gutfinden was da läuft? nicht so wirklich. nein, irgendwie stinkt das zum himmel. aber wer sind die "opfer"? mal von der zivilbevölkerung abgesehen. doch nicht etwa die hisbollah? dieser religiös-fanatische haufen, der so ganz dezent ein maschinengewehr im wappen trägt? nein, irgendwie kann man das, was da passiert, nicht so recht zuordnen. ich jedenfalls nicht.

was bleibt: abschalten. oder umschalten. mir sind die da unten scheissegal. nicht die zivilisten - die, die täglich nen grund finden warum sie weiterschießen. die mein ich. vielleicht ists ja auch besser wenn sie sich gegenseitig auslöschen, wer weiß.

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