9.08.2006 | 14:09

wer früher stirbt ist länger tot

so heißt der film um den es geht.

schade, sehr schade dass der film wohl an vielen menschen völlig unbemerkt vorbeiziehen wird. der grund: die tiefbayrische produktion dürfte ausserhalb des freistaats auf massive verständnisprobleme stoßen. schade. wo der film doch wirklich gut wär!

der elfjährige sebastian hats schon nicht leicht. bei seiner geburt starb seine mutter. sein älterer bruder gibt ihm zu allem überfluss auch noch die schuld daran, und sein vater hat in der familiären gastwirtschaft alle hände voll zu tun. allerhand unbegreifliche fragen beschäftigen den jungen, aber niemand vermag ihm so recht antworten zu geben. so kommts auch, dass sebastian ein lausbub ist wie er im buche steht - nicht weil er es böse meint, sondernd einfach weil er es nicht besser weiß. er ist eben ein junge der ausprobieren muss ob katzen wirklich sieben leben haben, wenn ihm das erzählt wird.

sebastian quält ein enormes problem: er darf nicht sterben, denn er weiß genau: wenn er stirbt, dann kommt er ins fegefeuer. weil er doch seine mutter getötet hat. und das kann er nicht zulassen, wo er doch wenigstens wenn er tot ist mit ihr zusammen sein will. also beschließt er unsterblich zu werden - was sich als schwieriger als geplant herausstellt. die stammtischbrüder in der gaststätte meinen, er könnte unsterblich werden, wenn er seine gene weitervererbt, sprich: sich fortpflanzt. aber das ist als elfjähriger leichter gesagt als getan...

der radiomoderator hat eine viel bessere idee: immerhin sind hendrix, elvis & co. auch unsterblich - wegen ihrer musik. sebastian braucht also ne gitarre. aber neben diesem vorhaben hat er noch ganz andere sorgen: dummerweise werden ihm laufend morde in die schuhe geschoben! und sein vater braucht auch unbedingt wieder eine frau, und sebastian weiß auch ganz genau welche...


soviel zur story - ich kann nur sagen dass die tollen ideen wirklich hervorragend umgesetzt wurden! entstanden ist ein sehenswerter film über leben, tod, liebe und noch so viel mehr. was besonders auffällt: schöne bilder! die gelungene inszenierung sorgt dafür dass auch altbackene bauernstuben wieder frisch aufleben, das gefällt! und last but not least: markus krojer, der "sebastian" spielt, ist der blickfang auf der leinwand, ich bin gespannt was man von ihm noch hören wird :)

official website mit trailer (.mov, 21,5mb)


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Kommentare

Wow .. klingt verdammt gut. Trailer is auch toll. Hoffe ich werden den Film mal sehen ...

Danke :D
#1 | Pete | 11.08.2006 | 22:54
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