Samstag, 18. April 2009 | 16:42

govern like nobody's watching

ich hab mal gemacht was fefe da empfiehlt:

Geht mal in diesem Plenarprotokoll zum 2. Treffer bei der Suche nach 23172 und lest euch das mal durch. Ich bin ja kein religiöser Mensch, aber wenn ich sowas lese hoffe ich doch aufs Jüngste Gericht.

okay, warum nicht - gucken wir doch mal wie das bei den plenarsitzungen so zugeht. schaun wir doch mal was die pfeifen, die ihr ins amt gewählt habt, so machen:


deutscher bundestag, 214. sitzung, 26.03.2009

Uhl, CDU/CSU: [...] Im Internet sehen wir entsetzliche, unbeschreibliche Bilder einer ganz abscheulichen Tat.

Humme, SPD: Ich nicht!

Uhl, CDU/CSU: Was tut der Staat? Er sagt: So ist es heute im weltweiten Netz. Das muss der Staat wohl hinnehmen.

Stokar v. Neuforn, GRÜNE: Haben Sie bei Frau Zypries nicht zugehört?

Uhl, CDU/CSU: Da darf man nicht sperren. Dieser liberale Umgang mit solch entsetzlichen Taten befremdet mich, meine Damen und Herren von der FDP.

Waitz, FDP: Sie haben nicht zugehört!

Uhl, CDU/CSU: Ich glaube, der Staat muss handeln. Wenn er handeln muss, dann gibt es in Deutschland zwei Wege: durch eine Vereinbarung jetzt und sofort oder durch ein Gesetz einige Monate später.

Gradistanac, SPD: Nicht Entweder-oder! Man kann beides tun!

Uhl, CDU/CSU: Wir machen beides, richtig. [...] Frau Zypries, ich möchte nicht, dass Sie jetzt beifällig nicken. Ich möchte, dass Sie sich an Ihren Brief von vor zwei Wochen erinnern,

Marks, SPD: Das ist anmaßend! Wie sind Sie denn drauf?

Uhl, CDU/CSU: in dem Sie schreiben, ich habe den Brief hier, dass Sie diesen Weg für falsch, für rechtswidrig, ja für verfassungswidrig halten.

Montag, GRÜNE: Da ist viel wahres dran!

Uhl, CDU/CSU: Meine Damen und Herren, bitte erinnern Sie sich an die Väter des Grundgesetzes.

Marks, SPD: Es gab auch Mütter!

Uhl, CDU/CSU: Stellen Sie sich einmal vor, die Väter

Marks, SPD: Und Mütter!

Uhl, CDU/CSU: des Grundgesetzes hätten diese Taten im Fernsehen bei der Abfassung des Art. 5 des Grundgesetzes gesehen und hätten dann gesagt: Wir wollen, dass dies unter Kunstfreiheit fällt.

Marks, SPD: Das ist ein Skandal!

Griefahn, SPD: Das ist strafbar!

Montag, GRÜNE: Das ist doch Unsinn! Das ist Quatsch!

Uhl, CDU/CSU: Stellen Sie sich einmal vor, die Väter des Grundgesetzes hätten diese abscheulichen Bilder gesehen und hätten gesagt: Wir wollen, dass Provider so etwas frei machen können. Das fällt unter die Berufsfreiheit. Stellen Sie sich vor, die Väter des Grundgesetzes

Marks, SPD: Ich bestehe auf die Mütter!

...etc...

 

nicht auszuhalten. nochmal zur erinnerung, das ist kein (!) monty-python-sketch, das sind die leute, die uns regieren wollen! und dank euren stimmen auch dürfen! fuck!

...ich wart mit fefe. auf das jüngste gericht.

Mittwoch, 15. April 2009 | 17:44

paint shop for free!

coole sache: corel verschenkt das recht professionelle grafikprogramm "paint shop pro x".

inwiefern die software vollständig ist und was das mit lexar zu tun hat - keine ahnung. aber wer ein intuitiv bedienbares, leicht verständliches und trotzdem umfangreiches bildbearbeitungs-programm sucht: zugreifen!


update:

war zeitlich seeehr begrenzt, diese gratis-aktion...

Sonntag, 12. April 2009 | 17:11

frohe ostern!

Freitag, 3. April 2009 | 15:16

streaming

Das Schmarotzen via Stream ist zudem völlig legal

rechtsanwalt Christian Solmecke (quelle)

...nur eine von vielen fallen der aktuellen gesetzeslage. denn auch beim streamen von webvideos werden die inhalte, gewollt oder nicht, auf den computer des nutzers kopiert und dort gespeichert, wenn vielleicht auch nur vorübergehend und für kurze zeit. beides ist nicht legal. was das jetzt konkret bedeutet weiß ich nicht, ist ja nur ein detail von vielen, dass - hups! - nicht bedacht wurde.

Mittwoch, 1. April 2009 | 20:55

as usual

Killerspiele widersprechen dem Wertekonsens unserer auf einem friedlichen Miteinander beruhenden Gesellschaft und gehören geächtet. In ihren schädlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand infrage stellt.

Joachim Herrmann, Bayrischer Innenminister (quelle)

nichts dazugelernt. garnichts.