8.01.2007 | 20:48

kiffen? is nich.

hat auch jeder kapiert der im unterricht aufgepasst hat. drogen sind ganz pfui, und rauchen is ja derzeit auch eher unten durch. also können drogenrauchende menschen natürlich nur ganz schlimme finger sein - klar.

dass die persönliche meinung oder einstellung zu derartigen dingen vor allem bei der exekutive lieber zuhause im nachtkästchen bleiben sollte wird beim lawblog deutlich:

Wer bekifft und alkoholisiert aufs Autofahren verzichtet, ist führerscheintechnisch noch längst nicht aus dem Schneider. Auch als Beifahrer kann ihm die Faherlaubnis entzogen werden. So hat es der Verwaltungsgerichtshof Mannheim entschieden.

quelle: lawblog

ich will mich nichtmal drüber aufregen dass hier auch drogenpolitisch meiner meinung nach völlig falsche signale gesetzt werden (aka. "dann kann ich ja gleich selber fahren..."). mir macht mehr angst wie leicht es doch ist durch derartige entscheidungen mal eben zwischendurch die halbe nation (grob geschätzt...) zu entmündigen. wer ist demnach noch in der lage ein fahrzeug zu lenken und wer nicht? muss ich angst haben demnächst im taxi kontrolliert zu werden? weiß ein richter in mannheim besser über die verfassung des angeklagten bescheid als dieser selbst? sind blutproben an unbeteiligten morgen schon normal?

eigentlich will ich die antworten darauf garnicht wissen.

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