27.01.2006 | 13:09

riaa - baby, one more time..

die musikindustrie - ich liebe sie... immer für ein herzhaftes lachen oder unerträgliche kopfschmerzen gut.

wieder wurde ein böser p2p-user verklagt, diesmal in kanada. von der riaa. unter anderem auch weil sich der user illegal den song "Sk8er Boi" von Avril Lavigne beschafft hat. und damit zum lustigen teil der story: das plattenlabel von avril stellt sich jetzt auf die seite der beklagten und ist bereit sämtliche kosten für dieses verfahren zu tragen.

whow. sowas gabs - afaik - auch noch nicht. der geschäftsführer des labels, terry mcbride, hat auch noch n ganz tollen kommentar auf lager:

Musikfans zu verklagen ist nicht die Lösung, sondern das Problem.

schon erschreckend wenn man in diesem gewirr von idiotie doch noch sowas wie "verstand" findet. da weiß man erstmal garnicht damit umzugehen.

gut, dass das die beste nur vorstellbare pr-kampagne für dieses label ist kann man ja mal nicht abstreiten. sowas macht eindruck und bleibt im gedächtnis. mich würde aber viel mehr interessieren wie genau die riaa nun argumentieren will - immerhin werden illegalen musik-downloads doch wegen der schädigung der künstler/der labels verfolgt, das erscheint dann schon sehr fragwürdig wenn sich die "geschädigten" auf die seite der "verbrecher" stellen...

etwas mehr dazu gibts bei heise zu lesen.

 

noch kurz was in eigener sache: entwarnung am arbeitsplatz. mein chef hat mir mitgeteilt dass er nicht im geringsten vorhat mich in die neue, noch aufzubauende abteilung zu stecken - zum einen weil niemand weiß ob die pläne der firmenleitung auch wirklich umgesetzt werden, zum anderen weil er mich einfach da wo ich jetzt arbeite braucht. und das find ich toll. danke, boss! :)

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