3.09.2007 | 19:25
the monday tales
am schlimmsten war der beissende gestank in der wohnung. nach meiner heimkehr gestern nacht wartete bereits ein fertiggericht in der mikrowelle auf mich. das hat da schon etwas länger gewartet, was dann die geruchsbelästigung zur folge hatte. sowas ist mir auch noch nicht passiert. mein brot schimmelt zwar regelmäßig, aber das wird dann umgehend entsorgt. und stinkt nicht.
das wochenende war dafür großartig. ich hab keine ahnung wann ich das letzte mal bis morgens um sechs gesoffen hab, sofern man bei cola-bier-mischgetränken von saufen reden darf. nichttrinkern wie mir reicht das aber völlig. sowas von. das einzig schlechte: ich kann nicht schlafen wenn ich betrunken ins bett geh. kennt das zufällig jemand? eine ganz schlechte eigenschaft. wenn ich nüchtern bis morgens um sechs durchmach schlaf ich im anschluss zwölf stunden. locker. trinke ich jedoch genug um was davon zu merken bin ich nach spätestens vier stunden wieder auf den beinen. nach wie vor besoffen und schlapp, aber wach. super. ich hab also die ideale alki-veranlagung, ich könnte jeden tag bis in die morgenstunden saufen und wär trotzdem pünktlich in der arbeit. aber ich bleib dann trotzdem besser nüchtern und stell mir ein paar wecker.
ein freund, oder besser: die band bei der ein freund in die saiten haut, hat am samstag ihre erste scheibe veröffentlicht. war gut voll in der mälze. der produzent ist ein komischer kauz. irgendwie wirkt er auf mich als hätte er zu lange in nem esoterikladen gejobbt - leicht strange einfach, leicht schräg. aber ein macher und der erfolg gibt ihm recht. hut ab.
meine bessere hälfte schlägt sich derweil durch stockholm. allem anschein nach machen da sehr viele sehr merkwürdige menschen ein auslandssemester. extrem merkwürdige menschen. mein flug ist schon gebucht, mitte oktober schau ich mir das dann mal an. die seltsamen menschen, aber natürlich auch stockholm.
und heute? heute ist ein schöner tag. mein puls schlägt im takt der entspannten musik, nach dem lauten wochenende weiß ich meine triphop-broadcasts mal wieder richtig zu schätzen. ich fühl mich wieder fit, hab alles brisante erledigt und den kopf wieder frei für die vielen ideen, die sich die letzten wochen mangels zeit in diversen dunklen hirnwindungen verkrochen haben. das fühlt sich gut an, richtig gut. und das an nem montag - hätt ich nicht erwartet.

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