7.01.2008 | 23:49

lebenslinien

die zusammenbrüche meines opas erklärten sich die ärzte zunächst als schlaganfall. noch im krankenhaus änderte sich sein gesundheitszustand rapide und eine zeitlang wussten nichtmal die untersuchenden ärzte, auch nicht durch die zusammenarbeit mit der universitätsklinik, was ihm fehlte. dann wurde ein schlaganfall ausgeschlossen und man bescheinigte ihm krebs. lungenkrebs. in so fortgeschrittenem stadium dass man ihn im ernstfall nichteinmal mehr beatmen wollte. theoretisch war er schon tot.

nun, heute ist mein opa verlegt worden. er macht jetzt erstmal ne reha, da vom angeblichen krebs jede spur fehlt. angeblich war es nun doch ein schlaganfall, so wie es aussieht wird er bald wieder selbst autofahren können.

gute neuigkeiten? wie mans nimmt.

stellvertretend liegt nun meine lieblingsoma im krankenhaus. sie ist gestürzt, hat sich den arm dreimal gebrochen. wie es ihrem künstlichen hüftgelenk geht weiß ich nicht. mal abwarten, vielleicht hat sie morgen ja auch krebs...


soll ich lachen oder weinen?

Trackbacks

Trackback für spezifische URI dieses Eintrags

noch Keine Trackbacks
Kommentare

Noch keine Kommentare
Kommentar schreiben




textformatierung:     *fett*     _unterstrichen_
BBCode erlaubt
CAPTCHA
bitte tragen sie hier die nebenstehende zeichenfolge ein: