17.01.2008 | 16:43

taxi zur hölle

die doku mit diesem titel kam gestern nacht im zwoten. meine fresse! kurz zusammengefasst gings dabei um abu-ghuraib, um guantánamo und um die amis, bzw. ihre methoden.

klar, das is an sich nichts neues, dass unschuldige in diesen lagern sterben ist schon etwas länger bekannt. dass die usa dort methoden anwenden die mit den genfer konventionen oder geltenden gesetzen mal so garnichts am hut haben ist auch so nach und nach durchgesickert.

aber diese doku hat die vorfälle seit 2001 nochmal schön aneinandergereiht und lückenlos das vorgehen unserer selbsternannten weltmacht nr. eins aufgezeigt. meine fresse. selbst die vor ort stationierten us-truppen haben den gefangenen zugeraunt:

wenn du kein terrorist warst, als du hier rein kamst, dann bist du einer wenn du hier wieder raus kommst.

mich wundert nicht im geringsten dass die usa bei so vielen ländern verhasst ist, nicht ansatzweise. nicht wenn man bedenkt dass von über 80.000 gefangenen in amerikanischen folterlagern in den vergangenen jahren gerade mal 5% als terroristen verdächtigt werden. der rest? ach, der ist da einfach nur so gelandet. und an irgendwem muss man die jahrzehntelang von cia und fbi erprobten "verhörmaßnahmen", wie die menschenverachtenden praktiken noch zynisch genannt werden, ja ausprobieren. wisst ihr wieviele der gefangenen einen fairen prozess bekommen haben? fünf. gerade mal fünf insassen kamen vor den richter, und das auch nur weil in den medien bereits beweise für die abartigen misshandlungen kursierten.

mein gott, warum können sich nicht ein paar nationen zusammenschließen und in good ol' america einmarschieren um das volk dort von ihren skrupellosen herrschern zu befreien? man muss sich das mal vorstellen: da segnet die führungselite eines landes unmenschliche methoden zur folter von gefangenen ab während ebenjene personen kurzerhand eine klausel erfinden die dafür sorgt dass sie selbst das alles niemals zu verantworten haben.

nicht ein einziger führender offizier wurde wegen dieser groben vergehen angeklagt, während eine handvoll einfacher soldaten den kopf hinhalten mussten. diejenigen, die besonders eifrig bei der sache waren, wurden nicht etwa bestraft, sondernd in militärische schulen versetzt, um ihr wissen weiterzugeben.

eigentlich unterscheiden sich die völkermordenden diktatoren dieser welt nur unwesentlich von der amerikanischen regierung: bush & co. lassen ihre perversionen nicht am eigenen volk, sondernd am rest der welt aus...

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