28.03.2008 | 08:11

sap

fefe, again, diesmal gehts um die software von "sap". was das ist und wofür man das braucht weiß niemand so recht, vermutlich besteht der verlinkte wiki-artikel deswegen auch zu 99% aus buzzword- bzw. bullshit-bashing.

der betrieb für den ich arbeite ist auch auf diesen sap-trend aufgesprungen und hat gleich mal ein paar millionen $ für die anfallende software, lizenzgebühren, support etc. in den sand gesetzt. seitdem gibt es ein sap-team, mitarbeiter werden geschult und das system wurde/wird überall eingeführt.

mann muss kein genie sein um drauf zu kommen: alle, wirklich ausnahmslos alle zwecke bei denen die neue software zum einsatz kommen soll wären ohne sie schneller, besser, effektiver - und vor allem wesentlich kostengünstiger umzusetzen: es geht dabei im wesentlichen um eine sinnvolle datenverarbeitung/-verbreitung im betrieb, unternehmensweit etc. - also im normalfall würde ein gut angelegtes firmennetzwerk schon reichen...

aber so ist das nunmal in der industrie. derartige entscheidungen werden von krawattenträgern getroffen, was letztlich unten, beim fußvolk ankommt interessiert auf diesen ebenen niemanden.


ergebnis:
gut die hälfte der leute, die daten via sap-lösung bereitstellen sollen, wollen oder können sich die neue arbeitsweise nicht angewöhnen. auf etwa 100 beschäftigte mitarbeiter kommt eine zugriffsberechtigung zur datenbank. die zugangsdaten vom chef hängen am schwarzen brett. und weil die software von sap auch gern mal probleme macht muss so ziemlich jede andere software im haus - und da reden wir von ziemlich vielen, ziemlich teueren produkten - angepasst werden. und weil das alles so prima funktioniert ist die suche nach den passenden daten jetzt erst recht ein ratespiel.

well done!

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