13.03.2010 | 18:10
the q4: sound surroundings
the Q4: sound surroundings
gutes sampling ist die halbe miete. den rest füllen die jungs von Q4 mit zielsicherem geschmack aus - eingängige drums von downbeat bis d'n'b, relaxte groovige basslines, alles in allem doch relativ hiphop-geprägt und unterm strich einfach nur geil. die schnelleren songs auf der scheibe klingen dann zb. so:
13.03.2010 | 17:39
gorillaz: plastic beach
gorillaz: plastic beach
kreativgenie damon albarn hat erneut zum affentanz gerufen, und alle sind sie gekommen: snoop dogg, mos def, de la soul, et cetera. die vier frei erfundenen comic-charaktere präsentieren ein weiteres mal den immens facettenreichen, individuellen sound den wir erwarten. und "plastic beach" stößt mich genau so vor den kopf wie die bisherigen alben, spontan finde ich unter den sechzehn tracks nur einige wenige die mich sofort in fahrt bringen und mitreißen. der rest? der will ganz einfach öfter gehört werden. ich bin der meinung dass dieses album nur aus der zukunft kommen kann - denn erst in ein paar monaten dürfte dann auch das musikalische empfinden des mainstreams etwas mit diesen songs anzufangen wissen. der nachfolgende promo-mix ist sozusagen ein kleines fenster direkt in die musikalische zukunft:
22.12.2009 | 12:38
printempo: "printempo"
printempo: "printempo"
es würde wohl völlig reichen wenn ich zu dieser scheibe nur folgendes sage: das, genau das ist mein persönliches album des jahres!
printempo titelt das im oktober '09 erschienene debut-album des gleichnamigen polnischen acts, der sich mit vollem herzblut meiner lieblings-musikrichtung verschrieben hat: triphop. triphop in klassischer manier, und dennoch brandneu und ganz anders. deutlichstes und markantestes merkmal ist die ordentliche prise nujazz, die beigement wurde - bei manchen läuft das album deshalb auch unter diesem genre.
dabei werden - natürlich - noch ganz andere register gezogen, von klassischen hiphopbeats bishin zu "xploding plastix"-artigen einlagen, von ruhig dahindümpelnd bis flott und mitreißend findet man unter den elf tracks alles was das herz des fans begehrt. ich persönlich kann mich kaum satthören an diesem viel zu kurzen album und obwohl das ding noch ziemlich frisch ist sehne ich mir schon bald einen nachfolger herbei.
der folgende clip ist nur so eine art offizielle promo und gibt nicht viel her und da polnisch auch nicht gerade zu meinen stärken zählt kann ich der release-seite kaum informationen entnehmen - aber ich denke ihr alle findet die unter dem text befindlichen, sehr großen download-links. das ding gibts nämlich tatsächlich als vollständigen, legalen download auf der seite des publishers! ist halt auch nicht all zu bekannt, das ganze, da kann man sowas wohl noch machen: printempo
listen to: printempo promotion clip
22.12.2009 | 12:38
peter kruder: private collection
peter kruder: "private collection"
bei jedem halbwegs informierten genrefreund sollten schon allein bei erwähnung dieses namens die alarmglocken klingeln: peter kruder! niemand geringeres als die hälfte der triphop-sampling-übergröße "kruder&dorfmeister" präsentiert im rahmen dieser private collection unvergleichliche, einzigartige tracks.
was auch sonst. steht ja g-stone drauf. natürlich sind auch das "peace orchestra" und "kruder&dorfmeister" bei den insgesamt 17 tracks vertreten, der rest war mir jedenfalls bis dato nicht bekannt.
extrem laid back, sehr entspannt rieselt das auf mich ein, was kruder aus seinem schlaf- und wohnzimmer zusammensortiert hat. keinesfalls einschläfernd, aber unglaublich wohltuend beruhigend - ich wüsste keine andere bezeichnung dafür als "downtempo". songs zum tagträumen, eben.
vergesst das nachfolgende video, es geht einzig und allein um die musik - und der track hat es verdient vollständig gehört zu werden! mit der webseite zur platte unterstreicht man so ganz nebenbei das schaffen dieses acts. wer seine mailadresse angibt bekommt nen song geschenkt, natürlich gibts dort nen player der auszüge aus allen tracks der collection anbietet, ein kurzes statement wie es nun zu diesem sampler kam - und zu guterletzt ein videoclip, ein interview mit peter kruder. must-have-seen! und natürlich tut es richtig gut endlich mal wieder was neues aus dieser ecke zu vernehmen, viel erwähnenswertes gab es da nicht und diese scheibe ist immerhin auch "erst" im september '09 erschienen:
peter kruder: private collection
listen to: charles webster: sweet butterfly
22.12.2009 | 12:37
the dead weather: horehound
the dead weather: horehound
man nehme jack white, von den white stripes, dean fertita, von den queens of the stone age, ein paar weitere begnadete musiker, einmal gut schütteln - fertig. dieser act hat von vorne bis hinten alles richtig gemacht, aber irgendwie ist das bei diesen zutaten auch kein wunder.
das ergebnis: bissiger, eingängiger, komplexer, wunderschöner und dreckiger independent-rock der extraklasse! die tracks sind so verspielt wie professionell, auch wenn sie laut angaben der band völlig konzeptlos entstanden sind. kreatives chaos in perfektion. nie langweilig, unglaublich abwechslungsreich. von der selbstdarstellung der band, ihren musikclips (den nachfolgenden unbedingt ganz sehen!), ihrer musik bishin zum webauftritt präsentiert sich ein gelungenes, rundes bild von den dead weathers.
wenn man dann noch den unglaublich guten clip beim betreten ihrer webseite sieht wünscht man sich unweigerlich eine lederjacke. und ein motorrad. thedeadweather.com
listen to: the dead weather: treat me like your mother
