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5.09.2009 | 12:11
district 9
das alljährliche fantasy filmfest hat auch dieses jahr wieder nach nürnberg geladen und neben dem parkour-lastigen actionstreifen "district 13" war district 9 definitiv den besuch wert.
auf dem plakat steht "peter jackson", klar dass die karten beinahe ausverkauft und nurnoch plätze ganz vorne frei waren. aus der geplanten HALO-verfilmung unter seiner regie wird ja nichts, also hatte er wohl zeit und material für diesen streifen. in kürze wird diese produktion auch in deutscher synchro in den kinos laufen, als anreiz also mal ein bisschen was zur story:
aliens besuchen die erde. aber nicht um eine invasion zu starten oder rednecks zu sondieren, vielmehr schwebt ein schiff der aliens über johannesburg, afrika. den insekten-ähnlichen wesen geht es eher schlecht als recht, sie können nicht nach hause reisen und so entsteht ein ghetto, eine sperrzone namens "district 9", in der die aliens ein neues zuhause finden - zwischen müll, blechhütten und katzenfutter.
im lauf der jahrzehnte steigert sich die sowieso schon kritische situation zwischen den menschen in johannesburg und den ausserirdischen, also soll district 9 verlegt werden - weg von der stadt, ein paar hundert kilometer in richtung niemandsland. aber wie siedelt man aliens um?
mit den entsprechenden formular, einer unterschrift und bewaffneter unterstützung, natürlich. die organisation MNU zeigt deutliches interesse an den besuchern und leitet die aktion, in bester handkamera-manier und im doku-stil begleiten wir sie, bzw. den protagonisten Wikus van de Merwe, bei der arbeit.
man kann sich vorstellen dass dieses vorhaben nicht ohne zwischenfälle abläuft und spätestens als sich Wikus versehentlich eine unbekannte alien-substanz ins gesicht sprüht weiß man dass es ärger geben wird. Wikus wird den ausserirdischen näher kommen als ihm lieb ist, die weiße weste der MNU bekommt hässliche flecken, die umsiedlung verläuft etwas anders als geplant und nicht alle aliens sind niedere instinktgetriebene, müllverschlingende kreaturen - ich würde gern noch ins detail gehen, will aber auch nicht zuviel verraten.
dieser etwas andere alien-film begeistert von der ersten bis zur letzten minute und vereint dramatik, action und witz zu einem sehr gelungenem gesamtwerk. bleibt zu hoffen dass die deutschen zensurbehörden nicht die gut platzierten splatter-anleihen rausschneiden, die sich jedoch sowieso nicht in den vordergrund drängen und dem film die richtige würze geben.
vielleicht erinnert sich auch noch jemand an "alive in joburg", einen kurzfilm von '05 - die ähnlichkeiten sind auffallend.
zum informieren also mal ein link zum besagten kurzfilm, die wiki-seite zum film und dann natürlich noch dessen webseite, auf der ihr auch gleich mal nen trailer präsentiert bekommt.
17.03.2007 | 23:36
alien autopsy
must-have-seen-film!
zwei britische jungs sind pleite und haben eine richtig gute idee: sie wollen in amerika elvis-souveniers kaufen und dann in england für viel geld unter die fans bringen. aber alles kommt ganz anders als sie zufällig auf einen ehemaligen militärfotografen treffen. der war mal in roswell und hat den jungs einen ganz besonderen film anzubieten.
dieses nicht so ganz alltägliche angebot kann man natürlich nicht ablehnen - aber der streifen hat seinen preis. dreissigtausend. ein glück dass es da noch den lokalen kunstliebhaber und kornkreisfetischisten gibt, der die aktion finanzieren will. nur leider löst sich der teuer erstandene film buchstäblich in luft auf, bevor er beim besitzer angekommen ist....
"alien autopsy - das all zu gast bei freunden" hat definitiv kult-potential. nie überheblich oder platt präsentieren sich eine vielzahl schriller charaktere bei einer story wie sie genialer nicht sein könnte - und das gute stück gibts auch schon als dvd, darum: zugreifen!
5.05.2006 | 17:39
meat!
reloaded!
das blog läuft schonmal wieder so wie es soll. linksammlung und forengestaltung stehen noch aus, aber es ist sommer und ich hab zeit. fang ich also gleichmal mit nem lacher an:
they are made out of meat!
kurzfilm, unbedingte empfehlung meinerseits, zu finden - natürlich - bei youtube. kein "hahaha"-clip, ein film. mit inhalt. und text. und so. letzteren kann man auch hier nachlesen. zum selber-übersetzen.
geniale idee, großartig umgesetzt, einfach herrlich:
“they’re made out of meat.”“Meat?”
“Meat. They’re made out of meat.”
“Meat?”
“There’s no doubt about it. We picked up several from different parts of the planet, took them aboard our recon vessels, and probed them all the way through. They’re completely meat.”
“That’s impossible. What about the radio signals? The messages to the stars?”
“They use the radio waves to talk, but the signals don’t come from them. The signals come from machines.”
“So who made the machines? That’s who we want to contact.”
“They made the machines. That’s what I’m trying to tell you. Meat made the machines.”
