Tags
25.08.2009 | 17:22
depressing comic week #3 (..?)
der wohl derbste webtoon kündigt wiedermal ne depressive woche an.
hell-yeah!
5.06.2009 | 15:54
obvious
okay, das ist jetzt nur was für all jene, die des englischen mächtig sind und wissen was die abkürzungen "P&P" und/oder "RPG" bedeuten. ich lag am boden:
22.03.2009 | 01:10
mouse vs. police
wenn schon in sämtlichen medien von überwachung in all ihren facetten die rede ist find ichs nur konsequent wenn sogar kinderhefte wie die "micky maus" aktiv mitmachen:
In Norddeutschland sorgt die Polizeifunkfähigkeit einer Heftbeigabe der Comic-Zeitschrift „Micky Maus Magazin“ für Ärger. Das Kinderradio gibt teilweise statt Radiomusik aktuelle Fahndungsaufrufe, Halterabfragen und Einsatzbefehle der Polizei wieder.(quelle)
via nerdcore
13.03.2009 | 01:06
little gamers
"little gamers" nennt sich ein webcomic der auch generell empfehlenswert ist - aber den gestrigen comic kann und muss man sich auch mal ansehen wenn man nicht mehr darüber weiß:
19.09.2008 | 07:39
wanted (the movie)
und der award für die schlechteste comic-verfilmung dieses jahrtausends geht an: wanted! wäre es keine comic-verfilmung könnte man den film noch bis zu einem gewissen punkt durchwinken, belächeln, mal ansehen, ein bisschen über die coolen sprüche lachen und damit hätte sich das. aber nein, man musste diesem "etwas" ja unbedingt den titel des comics geben und behaupten es handle sich um eine verfilmung dessen.
im comic geht es um einen looser. einen looser mit einem scheiss-job, einer blöden freundin und "kumpels" die mit dieser ziege auchnoch vögeln. es geht um ein ängstlich wimmerndes muttersöhnchen, das sich nie irgendwelchen konflikten gestellt, sondernd immer nur den schwanz eingezogen hat. das ist der hauptcharakter. in dessen leben tritt unangemeldet eine frau die sich fox nennt. diese offenbart ihm dann folgendes: du bist ein killer. dein vater war mitglied in einer gemeinschaft von super-bösewichten und er war der beste killer den es je gab. dein vater wurde bei einem hinterhalt ermordet, und jetzt liegt es an dir sein erbe anzutreten.
klar hält man das dann erstmal für verrückt, aber wenn dir dann erstmal die geballte macht der superschurken-vereinigung demonstriert wird, die weit über polizei, militär und regierung agiert, dann glaubst auch du irgendwann daran. unser looser begibt sich also in die hände der gesellschaft und trainiert - mit zufälliger, sinnloser und vor allem extremer gewalt. wahllos ermordet er menschen, er verprügelt, vergewaltigt und stellt schnell fest: in ihm steckt wirklich mehr als er dachte. und er kann prima töten. er kann prinzipiell mit allem töten, aber schusswaffen werden natürlich bevorzugt. das ist seine gabe, seine superkraft.
und diese widmet er der vereinigung, die gerade dabei ist sich die welt so zurechtzubiegen wie sie ihr am besten passt. dass dafür sehr viele superhelden ihr leben lassen mussten ist ebenso selbstverständlich wie das trophäenartig aufbewahrte cape von superman. ja, der ist auch krepiert. und so ziemlich jeder andere der irgendwann mal von bedeutung war. auf der erde sind superhelden deswegen längst geschichte, aber in paralleluniversen wird fleissig weiter gekämpft. diese schurken meinens ernst.
die handlung des comics führt über einen streit unter den bösewichten, über eine erläuterung der hintergründe und zusammenhänge zu einem einzigartigen ende, an dem sich wesley, also der ehemalige looser, entscheidet weiterhin als super-gangster zu leben. warum? das erklärt er in einem abschließenden monolog, in dem er uns, jeden einzelnen menschen, die leviten ließt und uns auf unser jämmerliches dasein aufmerksam macht. er endet mit den worten:
das ist mein gesicht während ich dich in den arsch ficke.
da stellt sich doch die frage ob man das überhaupt irgendwie verfilmen kann...
im film geht es zunächst auch um jenen looser. der anfang gleicht sich, bis zum erscheinen von fox. ich hatte schon hoffnungen. doch wesley wird dann in eine geheimorganisation aufgenommen. das training läuft natürlich deutlich harmloser ab und wesleys superkraft beschränkt sich darauf blitzschnell reagieren zu können, mit der pistole hervorragend zu treffen - und er kann um die kurve schießen. das können aber irgendwie auch alle anderen in dem verein.
diese organisation funktioniert übrigens so: die haben da einen webstuhl (!), der mit fäden, von deren herkunft scheinbar niemand etwas weiß (!) ein tuch webt. ab und zu passieren dabei aber fehler, also manche maschen werden übersprungen, wodurch im entstehenden tuch quasi ein binärcode (!) ablesbar ist, aus dem sich der name einer person zusammensetzt, die getötet werden muss, weil das der wille des schicksals (!) ist. nein, das ist kein witz, seht euch den film an!
also tötet wesley die so auserwählten opfer, stets in der hoffnung dass das die bösen sind. auch seine kollegen sind im glauben für recht und ordnung zu kämpfen. bis sich dann herausstellt dass das oberhaupt dieser gang den webstuhl zu seinen zwecken missbraucht. am ende tötet wesley die gesamte organisation und beschließt als einziger überlebender sein leben nun endlich selbst in die hand zu nehmen.
man sieht - recht viel mehr hätte man schon nicht verkacken können. bei einer derartigen vorlage weiß man genau was man da umzusetzen hat, da nimmt man das entweder ernst - oder man dreht einfach irgendeinen anderen film. aber der hauptcharakter darf natürlich nicht bewusst böse sein, er darf sich auch keinesfalls bewusst über den in der tat fragwürdigen tagesablauf von uns lohnsklaven äussern, natürlich brauchen wir da ein paar raffinierte wendungen der story wie wir sie seit "ich bin dein vater, luke" bereits bis zum erbrechen gesehen haben und am schluss muss, muss einfach noch eine kleine lebensweisheit für den zuschauer rausspringen. und dazu gibts popcorn und cola. genial.
