30.01.2008 | 12:29
12 jam jars
schon wieder so ne schreckensmeldung. da hat ein richter aus minden also nicht nur ein dutzend marmeladengläser gefüllt mit cannabis zuhause, im keller fanden sich auch noch die passenden pflanz- und aufzuchtmittel. die staatsanwaltschaft aachen ermittelt - und das hat nicht nur zufällig etwas damit zu tun.
da kann eigentlich nur jemand vergessen haben die namen auf der fahndungsliste nach kollegen zu durchstöbern. und wer hat da eigentlich den durchsuchungsbefehl unterschrieben (sofern sowas in der praxis überhaupt noch existiert...)? tut das not, dass da schon wieder gegen einen richter ermittelt wird? soll so vielleicht das vertrauen in unseren rechtsstaat oder gar in die unfehlbarkeit unserer justiz gestärkt werden?
na, gottseidank gehören die gefundenen drogen nicht wirklich dem richter, sondernd einem "familienangehörigen". und wenn der das so sagt, dann muss dass natürlich auch stimmen...
29.01.2008 | 02:52
cannabis raid
dass kiffer, vor allem aber leute die den shit anbauen, ein gerngesehenes und unter anderem auch medienträchtiges opfer der ermittlungsbehörden sind ist wohl jedermann bekannt. das kann man aktuell zb. auch hier nachlesen.
nichts ungewöhnliches also - oder?
wie mans nimmt. die tatsache dass die ermittlungen sich gezielt gegen den kundenstamm eines aachener online-händlers richten gibt mir da allerdings zu denken, stichwort - wiedermal - vorratsdatenspeicherung.
ein kurzer blick genügt um festzustellen wer wann welche seite besucht hat. die entsprechenden bestellvorgänge lassen sich so lückenlos aufzeigen und noch durch die daten des mailverkehrs ergänzen, anhand bekannter suchkriterien wie domain, absender, empfänger und zeit/datum lässt sich alles wünschenswerte in wenigen augenblicken zusammentragen. sicher könnte man hier jetzt sagen: "na und? scheiß doch auf die kiffer, sind wenigstens ein paar drogen weniger im umlauf!".
korrekt. aber: das gilt so auch für jeden anderen online-einkauf. indizierte spiele aus den nachbarstaaten, gecrackte spielekonsolen, manipulierte reciever samt premiere - oder einfach nur erotikartikel von orion & co. und natürlich auch jede andere art von getätigtem online-geschäft, ganz gleich ob legal oder nicht. du weißt es, dein händler weiß es, "die" wissen es.
18.01.2008 | 16:57
safer stoned
sachen gibts, die kanns garnicht geben. da machen sich polizei und gesundheitsamt tatsächlich sorgen um kiffer! das steht da so, kein witz!
mit blei gestrecktes gras soll im umlauf sein. von 400 untersuchten personen haben 113 einen zu hohen bleiwert. was sich im artikel auf den raum leipzig bezieht wurde auch hierzugegen, in der bayerischen oberpfalz, schon geäussert: labormitarbeiter wurden bereits dazu angehalten nach derartigen auffälligkeiten ausschau zu halten.
nur eine masche um konsumenten abzuschrecken oder tatsächlich die skrupellose geldgier der dealer? keine ahnung, aber ich weiß dass medien lügen. doch selbst wenn die immense gewinnspanne bei drogen in legalen geschäftszweigen seinesgleichen sucht kann ich mir vorstellen dass ein gewissenloser nimmersatt tatsächlich blei beimischt. was auch immer, der letzte satz der meldung ist spitze:
die polizei ermittelt.
um die personen zu finden, die gras mit blei strecken? ganz sicher. die, die normales zeug verkaufen, bleiben bei den ermittlungen dann wohl unbehelligt...
5.10.2007 | 02:02
acid trip
acid, lsd, pappen - hofmanns errungenschaften sind ein thema dass so schnell nicht out sein wird. die wirkung dieses psychodelischen stoffs wird hier sehr schön bebildert, ein künstler unter drogen... mir persönlich gefällt ja "stage 6" schon irgendwie.
i am... everything is... changed... they're calling... your face...
3.08.2007 | 07:43
lsd
das mit den drogen-erfahrungsberichten ist immer so ne sache. die meisten leute können einfach nicht ansprechend schreiben und für die interessanten zustände fehlt dann einfach auch ein vokabular dass das erlebte in worte fassen kann.
da kommt maltes seelenstrip bei den spreeguckern sehr gelegen, ein wunderbarer, sehr lesenswerter bericht aus dem land der halluzinogene. aber nicht vergessen:
don't try this at home!
