artikel mit tag: politik

15.08.2008 | 03:36

menschenrechte

stellt sich der bush nicht tatsächlich vor laufende kameras und prangert dann die missachtung der menschenrechte in china an...?

manche sachen sind einfach zu derb, da kommt kein zyniker drauf. dass müssen die jungs noch selbst verkacken. der bush prangert die missachteten menschenrechte in china an. und demnächst bekommt er dann den friedensnobelpreis, wär doch was. ich geh mal eben kotzen...

28.07.2008 | 04:53

diskutiere nie mit idioten...

...ein aussenstehender könnte den unterschied nicht bemerken.

 

wenn menschen mit rechtsradikalem, oder besser gesagt "neuem rechten" (ist so ne wannabe-gruppe, die sich mit fadenscheinigen argumenten aus der juristischen schusslinie hält) gedankengut konfrontiert werden und das ebenso bereitwillig annehmen wie ihr überzogenes verhältnis zum christentum, den irak-krieg und bush als echten katholiken und präsidenten tollfinden, sich dann obendrein noch ganz viele freunde suchen die ähnliche ansichten teilen und dann kontroverse, irreführende videos zu den standard-verhassten religionen auf den bekannten plattformen verbreiten - was soll man dann davon halten?

richtig: abstand. echt, irre gibts... und da lachen wir über amerika? wir haben unsere eigenen vollends verblendeten meinungswolperdinger nicht annähernd unter kontrolle...

12.07.2008 | 19:47

vote!

über das wahlsystem der u.s. of a. weiß ich nur dass es bisher schon mehrmals versagt hat. und angesichts dieser kleinen liste will ich auch nicht noch mehr darüber erfahren.

12.07.2008 | 18:23

selfmade truth

hab ich eigentlich schonmal erwähnt dass medien lügen? sicher noch nicht oft genug. hier wird offenbart wie politiker mediales brainwashing betreiben - mit gekauften, von werbeargenturen produzierten beiträgen, die dem wähler bei der meinungsbildung ein wenig unter die arme greifen.

und nicht vergessen: das ist nur das was man weiß...

found @ fefe, der seine l337ness noch ein wenig aufpolieren könnte wenn er die hintergrundfarbe seines blog in #fefede ändert ;-)

12.07.2008 | 17:43

atom? ja, danke!

das "zielpublikum weblog" lässt mächtig dampf über atomenergie ab - und bleibt dabei zwar wie gewohnt viel zu vernünftig, aber diesmal auch merkwürdig weltfremd. schade dass der verlinkte artikel nicht unter "satire" läuft. dann könnte ich ihn gutfinden. muss ich jetzt noch explizit erwähnen dass ich atom-befürworter bin?

irgendwann war das mal anders. da dachte ich auch noch dass die beste quelle für energie erneuerbare ressourcen wären. dass man strahlende oder verbrennende energiegewinnung nur als "dumm" bezeichnen kann. und dass die grünen das irgendwann, irgendwie schon richten würden. ziemlich naiv.

sagen wirs mal so: wenn wir brauchbare alternativen hätten - dann wär ich auch für den atom-abbau. aber die gibt es nicht. nein, sonnenkollektoren und windkrafträder würden derzeit nicht ausreichen um die BRD mit dem nötigen strom zu versorgen, nichtmal annähernd. und da es viel wichtiger ist ins militär zu investieren, als in umweltfreundliche alternativen, bleibt das auch erstmal so.

die aktuellen diskussionen über den ausstieg aus dem atomprogramm führen doch auch nur von einer "wir müssen sofort die welt retten"-mentalität her, die etliche zahrzehnte zu spät erwacht ist, dafür jetzt aber um so übertriebener voreilige und unausgereifte ideen umsetzt, auf biegen und brechen. aber geht es dabei um die rettung der welt - oder um die gunst der bürger, die alles was "öko" ist mittlerweile als das einzig richtige betrachten, ungeachtet der tatsache dass davon viel nur fassade und schönfärberei ist?

zum gegenwärtigen zeitpunkt und auch für das kommende jahrzehnt kann man sich doch gut vorstellen wo ein abbau der inländischen atomenergie hinführen würde: in eine abhängigkeit durch energie-importe von europaweiten erzeugern, allen voran frankreich, die warten nur darauf und haben entsprechende verträge sicher schon griffbereit in der schublade. und, das muss uns auch klar sein: import-strom ist zum großteil atom-strom.

davon abgesehen: mir persönlich wären reaktoren in der BRD noch tausendmal lieber als andernorts, da ich hier erwarten kann dass die sache sauber läuft. denn das ist auch eigentlich schon der einzige mangel, der dann auch zu sicherheitsproblemen führen kann: nachlässigkeit. ein reaktor der den standards der gegenwart entspricht und auch mit dem nötigen interesse betrieben wird kann durchaus als sicher gelten. dass zwischenfälle, auch in der jüngsten vergangenheit, aufgebauscht und fehlinterpretiert in den medien weltweit die runde machen und für panik sorgen hat nichts mit tatsächlicher sicherheit oder reellen bedrohungen zu tun.

und dann wäre da noch die eingebildete problematik der endlagerung. ich kann da keine sehen. man könnte die aussenwelt problemlos vor den inhalten dieser lager abschirmen, aber auch hier hat mangelnder weitblick einzug gehalten: wir gehen mit den materialien nur zu sorglos um. ein vom gabelsptapler zerschlitztes behältnis interessiert dort ebensowenig wie andere nichtbeachtete sicherheitsstandards. für menschliches fehlverhalten kann allerdings auch der größte müllberg nichts. und ich finde es ziemlich interessant dass wir uns so gut auf die belastung von atommüll-lagern versteifen können, während wir mit gefahrenstoffen, abfällen, krankheitserregern und umweltzerstörern nur so "zugeschissen" werden.

 

natürlich wäre es wünschenswert wenn wir auf eine andere art der energieerzeugung zurückgreifen könnten, eine für mensch und umwelt verträgliche und trotzdem effiziente. ebenso wünschenswert wäre allerdings dass die industrie keine seen und flüsse vergiftet, dass die nahrungsmittelhersteller ihre zielgruppe nicht langfristig umbringt und dass das auto nie erfunden worden wäre. aber: das ist wunschdenken!

und wunschdenken bringt uns keinen schritt weiter, zurück zur realität: wir haben ein klein wenig auswahl, wir haben eine handvoll ideen wie wir unseren energiebedarf decken können. und zum gegenwärtigen zeitpunkt erscheint mir die kernenergie noch am sinnvollsten von allen. vorausgesetzt man spart nicht an den falschen stellen.

spätestens wenn die grüne welle oberhand gewonnen und das letzte stückchen strahlendes material dieses land verlassen hat würde mich interessieren wie all die ganzen öko-befürworter reagieren würden wenn sie auf ihre nachmittägliche tv-berieselung verzichten müssten - weil entweder die energie dafür fehlt oder unbezahlbar geworden ist. und mich würde interessieren wieviele neue reaktoren dann in unseren nachbarländern gebaut werden.