artikel mit tag: software

4.09.2008 | 08:10

google chrome

google hat jetzt nen eigenen browser. "google chrome" nennt sich das ding und kann wohl all das, was die zeitgemäße konkurrenz auch kann. plus ein paar kleinigkeiten.

erster eindruck: sieht scheisse aus. ich liebe meine skins und designs, aber irgendwie finde ich kein themes-menü. und überhaupt, wo sind meine ganzen einstellungen hin? mein sitebar-client ist verschwunden, ohne den geh ich eigentlich garnichtmehr aus dem haus. mist. mein download-manager lässt sich da wohl auch nicht so ohne weiteres einbinden. und von tools wie dem color-picker oder der web-dev-toolbar fehlt jede spur. da bräuchte ich wohl was externes...

oh, aber man kann in der adresszeile suchen! so quasi ganz ohne separates suchfeld! ist ja praktisch, und vor allem so vertraut. aber wie konfiguriere ich das nun wieder? ich hätt ja schon gern meine üblichen websuchen integriert, so wie youtube, dict.leo.org, amazon, ebay, google video, das telefonbuch und nicht zuletzt wikipedia. in der adresszeile. das muss doch irgendwie... naja oder auch nicht.

ob sich die toolbar um eigene buttons erweitern lässt? ich glaubs ja nicht. und gibts das ding eigentlich als portable-version?

toll, google hat jetzt also nen eigenen browser...


27.08.2008 | 22:05

boost

bisher: p4@2ghz, 1gb ram, 80gb systemdatenträger. dauer einer vollverschlüsselung mit AES ohne wipe: ~8 stunden.

aktuell: core2quad@2,4ghz, 3gb ram, 620gb systemdatenträger. dauer einer vollverschlüsselung mit AES und 7-fach wipe: ~1 stunde.


hell yeah... 8-)

26.08.2008 | 17:31

truecrypt schließt RAM-lücke?

heikel: wer software zum verschlüsseln von daten nutzt möchte üblicherweise auch dass er sich auf die sicherheit des verwendeten programms verlassen kann. da ist die anfang des jahres publik gewordene schwachstelle von nahezu allen softwarelösungen ziemlich ärgerlich: das passwort, das zum entschlüsseln benötigt wird, bleibt im klartext gespeichert und lässt sich relativ simpel aus dem arbeitsspeicher auslesen - sofern man physikalischen zugriff aufs gerät hat.

eine firewire-schnittstelle soll sich wohl besonders gut dafür eignen, aber es dürfte sicher noch viele andere wegen geben um an die sensiblen daten im RAM zu kommen. und, das war mir auch neu: der arbeitsspeicher löscht sich keinesfalls beim neustart des rechners, die darin befindlichen daten bleiben überraschend lange erhalten.


nachdem also mittlerweile aus allen richtungen vor dieser schwachstelle gewarnt wurde hab ich beinahe schon den glauben an eine sichere datenverschlüsselung verloren. bei heise ist man spät aber doch auch drauf aufmerksam geworden und die coder haben wohl erstmal was zu tun. ich hab auch mal drüber nachgedacht wie man den arbeitsspeicher denn sicher und komfortabel löschen könnte, mit der erkenntnis: gar nicht. alle vorhandenen tools scheitern, alle erdachten methoden sind entweder nicht sicher oder nicht komfortabel - und von einer umsetzung reden wir lieber garnicht erst.

aber es sieht so aus als könnten die nutzer von truecrypt aufatmen! den machern war die lücke scheinbar rechtzeitig bekannt um sie in den aktuelleren versionen zu beheben. so jedenfalls liest sich das in diesem bericht:

Affected Software:
- TrueCrypt 5.0 (possibly older versions also)

Vendor response:
- Vendor denies the vulnerability
- Fixed in updated versions

ich hoff jetzt einfach mal dass man dem glauben schenken darf, dass die security-nerds dass demnächst nochmal ausgiebig testen und dann entwarnung geben. und ich vermute der rest der produktpalette wird - hoffentlich - auch bald nachziehen.

23.06.2008 | 17:04

norton ghost "show versions"

"ghost" ist ein echt prima backup-tool das auch richtig gut funktioniert. aber warum sind softwarehersteller immer so arrogant ihre ideen jedem benutzer aufs aug zu drücken? tut es wirklich not dass "ghost" per default erstmal ein paar autoruns und systemdienste startet, auch wenn ich die software ganz gut manuell bedienen kann und keine rund-um-die-uhr-betreuung will?

ich wäre weniger angepisst wenn man mir eine wahl lassen würde. wenn man mir bei der installation einfach ein paar fragen stellen würde, die klären wie ich denn gedenke die software zu verwenden. das ist recht vielen großen softwareschmieden aber ziemlich scheissegal - und eben auch symantec. so kommts dass ich folgenden eintrag im kontextmenü bei jedem ordner vorfinde:

ich bestimme gern selbst was auf meinem computer passiert und was nicht - je mehr man das denken anderen überlässt, desto schneller zerbröckelt ein eigentlich stabiles system. selbstverständlich sucht man eine option zum entfernen des nervigen eintrags vergebens. und ebenso vergebens sucht man menschen die sich gedanken darüber machen, die breite masse frisst ja alles was man ihr vorsetzt. fündig wurde ich dann beim beitrag von mike kadour, der beschreibt wie man den ungewollten gast sauber und problemlos wieder loswird, direkt in der registry. funktioniert hervorragend, thanks mike!

15.06.2008 | 19:29

sp3, again

ich krieg die krätze. auf meinem neuem system (mehr dazu später...) hab ich zuerst das sp3 aufgespielt, dann so ziemlich jede software die ich brauch. und jetzt, zum schluss, wollte ich dann meine externe soundkarte installieren.

nur: der treiber ist nicht kompatibel zum sp3, lässt sich folglich also nicht installieren. da der hersteller das produkt nichtmal mehr im katalog listet sehe ich schwarz, was einen neuen treiber in absehbarer zeit betrifft. aber es gibt eine lösung: xp bis sp2 installieren -> soundkarte installieren -> sp3 installieren -> restliche software installieren.

also: einmal neu, das ganze. mittlerweile hab ich ja übung drin. und: das ist de facto die letzte chance für dieses letzte servicepack für xp. noch ein problem, noch ein einziges, klitzekleines problem, irgendeine ungewollte warnmeldung, irgendetwas nervendes - und dieses inkompatible drecksding fliegt und wird nie wieder auch nur in die nähe meines systems kommen...