Tags

22.12.2009 | 12:38

peter kruder: private collection


peter kruder: "private collection"
bei jedem halbwegs informierten genrefreund sollten schon allein bei erwähnung dieses namens die alarmglocken klingeln: peter kruder! niemand geringeres als die hälfte der triphop-sampling-übergröße "kruder&dorfmeister" präsentiert im rahmen dieser private collection unvergleichliche, einzigartige tracks.

was auch sonst. steht ja g-stone drauf. natürlich sind auch das "peace orchestra" und "kruder&dorfmeister" bei den insgesamt 17 tracks vertreten, der rest war mir jedenfalls bis dato nicht bekannt.

extrem laid back, sehr entspannt rieselt das auf mich ein, was kruder aus seinem schlaf- und wohnzimmer zusammensortiert hat. keinesfalls einschläfernd, aber unglaublich wohltuend beruhigend - ich wüsste keine andere bezeichnung dafür als "downtempo". songs zum tagträumen, eben.

vergesst das nachfolgende video, es geht einzig und allein um die musik - und der track hat es verdient vollständig gehört zu werden! mit der webseite zur platte unterstreicht man so ganz nebenbei das schaffen dieses acts. wer seine mailadresse angibt bekommt nen song geschenkt, natürlich gibts dort nen player der auszüge aus allen tracks der collection anbietet, ein kurzes statement wie es nun zu diesem sampler kam - und zu guterletzt ein videoclip, ein interview mit peter kruder. must-have-seen! und natürlich tut es richtig gut endlich mal wieder was neues aus dieser ecke zu vernehmen, viel erwähnenswertes gab es da nicht und diese scheibe ist immerhin auch "erst" im september '09 erschienen:
peter kruder: private collection


listen to: charles webster: sweet butterfly

22.12.2009 | 12:38

printempo: "printempo"


printempo: "printempo"
es würde wohl völlig reichen wenn ich zu dieser scheibe nur folgendes sage: das, genau das ist mein persönliches album des jahres!

printempo titelt das im oktober '09 erschienene debut-album des gleichnamigen polnischen acts, der sich mit vollem herzblut meiner lieblings-musikrichtung verschrieben hat: triphop. triphop in klassischer manier, und dennoch brandneu und ganz anders. deutlichstes und markantestes merkmal ist die ordentliche prise nujazz, die beigement wurde - bei manchen läuft das album deshalb auch unter diesem genre.

dabei werden - natürlich - noch ganz andere register gezogen, von klassischen hiphopbeats bishin zu "xploding plastix"-artigen einlagen, von ruhig dahindümpelnd bis flott und mitreißend findet man unter den elf tracks alles was das herz des fans begehrt. ich persönlich kann mich kaum satthören an diesem viel zu kurzen album und obwohl das ding noch ziemlich frisch ist sehne ich mir schon bald einen nachfolger herbei.

der folgende clip ist nur so eine art offizielle promo und gibt nicht viel her und da polnisch auch nicht gerade zu meinen stärken zählt kann ich der release-seite kaum informationen entnehmen - aber ich denke ihr alle findet die unter dem text befindlichen, sehr großen download-links. das ding gibts nämlich tatsächlich als vollständigen, legalen download auf der seite des publishers! ist halt auch nicht all zu bekannt, das ganze, da kann man sowas wohl noch machen: printempo


listen to: printempo promotion clip

22.12.2009 | 12:37

quantic presenta flowering inferno: death of the revolution


quantic presenta flowering inferno: "death of the revolution"
von quantic bin ich ja auch schon länger begeistert und ein quantic-remix von bonobo zählt für mich nach wie vor zu den besten tracks die es auf diesem planeten gibt. will holland, so der bürgerliche name von quantic, ist jemand der vermutlich einfach platzen würde wenn er seine kreativen ergüsse nicht irgendwie ausleben könnte. es reicht jedenfalls nicht dass er sich im alleingang neben den ganz großen des triphop beweist, er braucht ja auch gleich vier nebenprojekte.

eines davon ist das "flowering inferno", bisher ist unter diesem namen nur das hier genannte album erschienen - aber das war schon mitte '08 und holland hat schon wieder ganz andere ideen umgesetzt, es könnte also das einzige seiner art bleiben. wunderbarer triphop mit vielen schönen elementen trifft auf reggae und dub, teils auch latin und soul, etwas jazz - was man eben alles so braucht. aber trotz der vielen interpreten die sich ähnlicher stilmittel bemächtigen schafft quantic es sich deutlich von der masse abzuheben, was er anfasst ist in jedem fall eigen und so noch nie dagewesen.

der nachfolgende clip reicht schonmal nicht um sich ein bild vom album machen zu können, er deutet allenfalls an in welche richtung die reise geht. die webpräsenz zur scheibe gibt nicht all zu viel preis, vor allem aber weil sie alles beinhaltet womit sich will holland beschäftigt - und das kann ja auch mal einen blick wert sein:
quantic.org


listen to: quantic presenta flowering inferno: death of the revolution

31.08.2008 | 13:56

nightmares on wax: thought so...

dass "now" seit jeher grandiose platten produzieren ist für downbeat-freunde nichts neues. entspannte musik mit gefälligen melodien und ruhigen beats ist ihr fachgebiet, wen wundert es also wenn das aktuelle album "thought so..." eine weitere glanzleistung in der discographie ist?

trotz mancher spielereien und neuen elementen bleibt das album alten gewohnheiten treu, alles ist neu - und doch irgendwie auch so vertraut...

recht viel mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen, ausser vielleicht jenen, die mit diesem namen nun wirklich garnichts anfangen können. da kommt der folgende song genau richtig - "les nuits" ist auf jedem zweiten sampler der sich diesem und verwandten genres widmet zu finden, ein einfach hervorragender song:

31.08.2008 | 13:26

sofa surfers

endlich! seit dem legänderen durchbruch des von richard dorfmeister gemixten songs "sofa rockers" zählen die sofa surfers zu meinen most likeable acts und der genannte song auch zur bestenliste. und nun bin ich auch stolzer besitzer des albums "encounters", womit ich den act also nichtmehr nur von samplern oder radiostreams kenne. und das tat bitter not.

denn ich wusste nicht wie geil die songs wirklich sind, sie übertreffen die remixe oder samplerbeiträge um längen. ich kann zwar nicht beurteilen ob sich "encounters" da von anderen alben abhebt und vielleicht nur eine von vielen stilrichtungen des acts darstellt, aber das tut nichts zur sache.

in bester triphop- oder abstract-hiphop-manier sind es markige, klassische drumbeats mit schönen snares und sehr relaxte basslines die mich zum träumen bringen. die vielen featurings mit stimmlich passenden rapeinlagen lassen unweigerlich an "the herbalizer" und ähnliche interpreten denken, sind aber dennoch eigen genug um sich abzuheben und präsentieren einen mehr hiphopbasierten grundton der mir sehr zusagt - was nicht bedeuten soll dass nicht genügend spielraum bliebe um klassische triphop-elemente unterzubringen. kurzum: musik wie sie mir gefällt. wie sich das anhört lässt sich durch meinen spontanen lieblingshit des albums auf der offiziellen webseite der sofa surfers beim clip zu "21st century army" probehören.

für alle kopfnicker, die es gerne auch mal entspannt haben ein heißer tip, für alle genre-freunde und kenner ein muss!