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DSGVO: 8 months later

Nach acht Monaten mit der DSGVO gibt es eine erste Bilanz.

Mal sehn was der Artikel so aufgreift...

Dank der DSGVO habe die Telekom Gelegenheit gehabt, sich als vertrauenswürdiges Unternehmen zu präsentieren.

Aha. Weiter...

Aus juristischer Sicht bewertete Ulf Buermeyer von der Gesellschaft für Freiheitsrechte die dank DSGVO möglichen Bußgelder als Ansporn, Datenminimierung, Datensicherheit und Transparenz weiter auszubauen.

Super Sache! Genau das war doch ein Kernpunkt der DSGVO, dass man Verstöße endlich auch mal mit ordentlichen Bußgeldern ahnden kann! Was gibt es da also konkret zu berichten?

[...] gegen die Betreiber der Online-Community Knuddels verhängte Bußgeld von moderaten 20.000 Euro

[...] hohe Strafe wie die 400.000 Euro beim Fall eines portugiesischen Krankenhauses

Da hat man also die ganz, ganz schlimmen Übeltäter erwischt - einen Teenie-Chat und ein Krankenhaus. Ein voller Erfolg!!1elf!

No 365

Microsofts 365-Produkte benutzt man nicht. Software als als Abo ist aus vielen Gründen schlecht. Einer davon: Office 365 möchte Daten in der Microsoft-Cloud speichern. Ab Februar soll das die Standard-Speicherfunktion bei Word, Excel und Powerpoint 365 werden.

Merke: Es gibt keine Cloud - es gibt nur die Computer anderer Leute.

 

Update:

Microsoft konnte den Gewinn in der Cloud-Sparte deutlich steigern. Wie überraschend!

 

 

Ne persönliche Story: Ich saß mal bei einem Unternehmen, das sich auf die Vermietung von "Smart-Immobilien" spezialisiert hat. Die haben Immobilien gekauft, mit "smarter" Technik vollgestopft, die Objekte eine Weile vermietet und dann gewinnbringend abgestoßen. Diese Smart-Scheiße ist ja generell nicht meine Welt, aber grundsätzlich kann man das schon so machen.

Mir ist dabei allerdings aufgefallen: Im Grunde lag die komplette interne Organisation des Betriebs in den Händen unzähliger Onlinedienstleister, in Form von Bezahlten Service-Abos. Von der Verwaltung der kompletten Telefonanlage über das Online-Office bishin zur Projektplanung, dem Verwalten der Immobilien und der Vermietungen, die komplette Kundendatenbank - einfach alles haben die im Webbrowser bei den verschiedensten Anbietern erledigt.

Es gibt tatsächlich nachvollziehbare Gründe, warum man sowas macht. Schon allein wenn es darum geht wer in der Haftung ist, wenn mal was schiefläuft, kann Outsourcing nen Vorteil haben. Dann sind halt die anderen dran - und nicht man selbst.

Aber das gesamte Geschäft ausschließlich auf solchen Diensten errichten? Whow.

Da verbringt man dann sicher viel Zeit mit Daumendrücken, dass die Sache auch dann noch rund läuft, wenn einer der Anbieter etwas aktualisiert. Oder sein Angebot ändert. Da freut man sich auch sicher über jede Preiserhöhung, ist ja nicht so als hätte man dann noch irgendwas zu melden.

Soweit ich weiß gibt es den Laden noch. Bei all den fast schon regelmäßigen Security-GAUs frage ich mich allerdings, wie lange es wohl dauert, bis die ein größeres Problem bekommen.

Starbucks for President

Der Ex-Starbucks Chef überlegt, ober er 2020 bei den Präsidentschaftswahlen kandidieren will.

Warum auch nicht - sonst wird das vielleicht nie was, mit Camacho 2505 :-)

Another Feature

Facebook arbeitet an einem Chat, der die bisher separaten Angebote zusammenführen soll. Da soll man dann Nachrichten von WhatsApp an Instagram senden können. Wer's braucht.

Da steht so oft "Verschlüsselung" im Text, da vergesst ihr sicher all den Mist, für den das Unternehmen bereits verantwortlich war. Oder?

Obviously

Der CDU-Politiker Friedrich Merz hat als Interessensvertreter des US-Vermögensverwalters Blackrock vier Mal Minister der Bundesregierung getroffen.

Man wird sich doch wohl noch ganz frei, ungezwungen und Parteiübergreifend über die rein wirtschaftlichen Interessen des weltgrößten Vermögensverwalters unterhalten dürfen?