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Doch keine bessere Welt, sorry

Tja, jetzt können wir die Welt wochl doch nicht wie geplant retten.

Länder scheitern an Nachhaltigkeitszielen


Eine Welt ohne Hunger, mit Klimaschutz und Gleichberechtigung – diese Ziele wird die internationale Gemeinschaft laut einer Studie der UN auch bis 2030 nicht erreichen.

So ein Pech aber auch. Was machen wir da nun, in den kommenden zehn Jahren? Ein neues Maut-Gesetz planen? Oder AKK ein paar Grundkenntnisse in Sachen Kommunikation beibringen? Irgendwas werden sie schon machen, diejenigen, die sich einreden, in unserem Namen und für uns zu agieren. Ob es aber helfen wird, die Welt zu einem besseren Ort zu machen?

Deutschland belegt im internationalen Vergleich den sechsten Platz und wird als "symptomatisch" für das Abschneiden der Industriestaaten bezeichnet: "Deutschland ist bei einigen UN-Zielen auf einem guten Weg, doch wir werden die Nachhaltigkeitsagenda verfehlen, wenn wir politisch in zentralen Bereichen nicht umsteuern"

...politisch umsteuern? Gute Idee! An mir soll das nicht scheitern.

Kritik übten die Autoren auch an den G20-Staaten: Sie nähmen eine schlechte Vorbildrolle ein. Die Industrieländer seien insgesamt für rund die Hälfte der globalen Umsetzungslücken zur Erreichung der Ziele verantwortlich.

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Gleichzeitig kritisiert der Bericht das Missverhältnis aus Überproduktion von Nahrung auf der einen und Mangelernährung auf der anderen Seite. Während ein Drittel der Lebensmittel weltweit weggeworfen werde, gälten noch immer 800 Millionen Menschen als unterernährt.

Jaja, schlimm. Aber lasst uns doch erstmal noch über den Brexit sprechen, und dann die Kanzlerfrage klären - und zwischendurch die Altparteien vor dem Dreck ihrer Vergangenheit schützen.

Vorerst gibt es jedenfalls keine bessere Welt, sorry.