plastickblog - Der Lübcke-Mord: NSU 2.0?

Der Lübcke-Mord: NSU 2.0?

Der CDU-Politiker Walter Lübcke wurde ermordet. Schon kurz nach der Tat gab es einen Täter, der nun geständig ist.

Der Täter beteuert auch insbesondere, dass er alleine gehandelt hat. Ohne Mittäter, ohne Mitwisser. Und obwohl bereits etliches beim Täter beschlagnahmt werden konnte, die Tatwaffe war bisher nicht dabei. Der Grund für den Mord? Etwas, das Lübcke vor 4 Jahren bei einer Versammlung zum Thema Flüchtlinge geäußert hat.

...und der Fisch stinkt mal wieder vom Kopfe.

Der Täter ist mehrfach wegen Gewalttaten vorbestraft, beispielsweise hat er 1995 ein Bombenattentat auf eine Flüchtlingsunterkunft geplant. Er hat Verbindungen zur rechtsratikalen militanten Gruppierung "Combat 18", einem radikalen Ableger des bereits verbotenen Neonazi-Netzwerks "Blood & Honour". Und er war im NPD-Umfeld aktiv. Der Name des Täters tauchte auch bereits bei den Ermittlungen im NSU-Prozess auf.

NSU? Das war diese Erfolgsgeschichte hier. Dieser rechtsradikale Sumpf, in den unsere Behörden viel zu weit verstrickt sind, als dass man da ernsthaft hätte ermitteln können.

Nun wurde ein Politiker ermordet. Heimatschutzminister Seehofer hat geäußert, dass man wohl von einem politisch motiviertem Mord ausgeht (No shit, Sherlock?! Bist du da ganz alleine drauf gekommen?) und dass die Aufklärung nicht durch das Geständnis beendet wird.

Was da wohl rauskommen wird? Ist ne rethorische Frage...

 

Update, 27.06.2019:

Na das ging ja schnell, vonwegen Einzeltäter im Alleingang! Wie "überraschend"...

Und dann war da noch das: AfD-Politiker nennt rechtsextremistischen Terror „Vogelschiss“. Der arme Kerl hat den Mord in Relation zu - Trommelwirbel - islamistischem und linksextremistischem Terror gestellt und kam dann zu diesem Schluss. Ihr erinnert euch an die vielen von Linken und Muslimen ermordeten Politiker? Die AfD erinnert sich...