plastickblog - Computech

Myspace - Nospace

Fefe-Fund: Myspace hat bei ner Server-Migration so ziemlich alle Benutzerdaten verloren, die in 12 Jahren dort hochgeladen wurden.

As a result of a server migration project, any photos, videos, and audio files you uploaded more than three years ago may no longer be available on or from Myspace.

Was mich eher überrascht: Myspace? Die gibt es immer noch? Sind die noch irgendwie relevant? Nutzt das noch jemand?

Aus dem Artikel, auf den fefe linkt:

Someday, this will happen to Facebook, Instagram, Tumblr, etc. Don't trust the platforms to archive your data

EU Copyright Reform vs. Youtube

Erinnert sich noch jemand an Youtube?

Weil: Youtube – Axel Voss stellt die Daseinsberechtigung der Plattform in Frage.

 

Was ganz anderes, nicht minder erwähnenswertes hat fefe zu dieser geplanten "Reform":

Du weißt, dass du deine Copyrightreform wirklich massivst gegen die Wand gefahren hast, wenn sich besorgt der Uno-Menschenrechts-Beauftragte einschaltet.

[...]

Das hat glaube ich noch keiner geschafft in der Nachkriegsgeschichte. Dass die Uno sich einschalten muss, um die Menschenrechte der Deutschen vor der CDU zu retten.

Mehr zum Thema auch hier.

Facebook Lawsuit

Bundesstaatsanwälte in New York ermitteln strafrechtlich gegen Facebook.

Google vs. httpS

Meine Fresse. Da bekommt man es langsam aber sicher hin, dass Web-Traffic weitestgehend über sichere, verschlüsselte Verbindungen läuft - und dann kommt Google, stellt fest dass es echt lange dauern kann bis Werbungs-Überladene Webseiten auf mobilen Geräten angezeigt werden, schleust den Traffic deshalb an der Verschlüsselung vorbei und lädt Inhalte aus nem Google-Cache.

Der Grund für sichere, verschlüsselte Verbindungen und warum man sie haben will, ist, dass GENAU SOWAS nicht passiert.

Aber das ist jetzt ein "neues Feature" von Android.

Alle rufen nach "mehr Sicherheit" - und dann kommt Google, katapultiert uns in die Steinzeit und wir fangen nochmal von vorne an. Aber das passende Soma hat man schon ausgeliefert:

Google verspricht, sich bei der Übermittlung auf die URL zu beschränken und sämtliche anderen Daten wie Cookies oder Login-Daten nicht abzuschnorcheln

Als Android-Nutzer glaubt man das vermutlich auch...

Bye bye, CCleaner

Ich war lange Zeit ein Freund des CCleaners. Das ist ein kleines Programm, das es sehr bequem ermöglicht diversen Datenmüll von der Festplatte zu entfernen.

In den falschen Händen kann man damit auch ganz wunderbar das System kaputt machen - wer jedoch weiß, was er tut, findet da doch ein paar ganz nützliche Tools. Der CCleaner war Jahrelang ein guter Begleiter.

Dann wollte man mit dem Programm Geld verdienen und hat eine kostenpflichtige Pro-Version eingeführt. Keine Ahnung was der Unterschied ist, die kostenfreie Version tat weiter gute Dienste. Irgendwann wurde dann die Programminstallation zum Minenfeld, der Installer wollte (und will) Nutzern neben dem CCleaner noch andere Programme unterjubeln. Das ist schon Mal pfui, sowas macht man nicht. Später fing der CCleaner dann auch noch an Daten an den Hersteller zu übermitteln. Aber auch das lässt sich abschalten.

Kurz: Aus einem einst richtig guten Programm ist durch das viele Drumherum nun ein Tool geworden, dass man nur noch benutzen sollte wenn man behutsam vorgeht, schon bei der Installation sehr achtsam ist und anschließend die gesamte Konfiguration des Programms prüft und ggf. ändert.

Hab ich alles gemacht. Ich nutze viele der Features gar nicht und verwende eine sehr überschaubare Konfiguration, ich will auch keine Updates für das Programm, ich will keine automatische Programm-Aktivität und ganz sicher keine Datenübermittlung. Wurde alles entsprechend konfiguriert.

 

Und dennoch: Mir wurden heute bereits mehrere Pop-Up Werbefenster des CCleaners angezeigt, die mich auf ein neues, kostenpflichtiges Produkt des Herstellers hinweisen.

Geht gar nicht, lieber CCleaner, geht gar nicht - und deshalb fliegst du jetzt, von all meinen Systemen. Endgültig. Ich hatte mehr als genug Geduld.

 

Caschy hat bereits ne Alternative vorgestellt, die vielversprechend klingt und meinen Bedarf vermutlich voll und ganz abdeckt: BleachBit. Ist übrigens Open Source.