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A Dark Room

A Dark Room ist ein sehr minimalistisches, Text-Basiertes Spiel mit benutzerfreundlicher Bedienung. Es erschien 2013, der New Yorker nannte es "The Best-Selling Game That No One Can Explain".

Das Game gibt es bei GitHub (auch in mehreren Sprachen), es läuft direkt im Browser, es gibt ne portable Version und auch Apps für iOS und Android (die findet ihr selbst).

Es fällt tatsächlich schwer das Spiel zu beschreiben. Es ist ein Spiel, das man ganz wunderbar "nebenbei laufen lassen" kann. Es erscheinen Textmeldungen auf dem Bildschirm und als Spieler reagiert man darauf. Das geschieht durch das Drücken von Buttons, man muss also nicht selbst Text tippen, was die Sache schon sehr bequem macht. Dabei beginnt das Spiel sehr harmlos: Die ersten Textmeldungen lauten "Der Raum ist kalt. Das Feuer ist erloschen." und es gibt genau einen Button zum interagieren - "Feuer machen".

Nach kurzer Zeit hat man natürlich mehr Aktionen zur Auswahl und im Spielverlauf entsteht ein kleines Dorf mit Bewohnern, die verschiedenen Tätigkeiten nachgehen. Unterschiedliche Events fordern eine Reaktion des Spielers, der ansonsten ziemlich frei entscheiden kann, wie er seine stetig wachsende Welt gestaltet. Okay, letzteres klingt vielleicht etwas spannender als es ist: Man verbringt sehr viel Zeit damit Ressourcen zu sammeln und deren Verarbeitung zu steuern, dabei ist man auf eine überschaubare Anzahl von Möglichkeiten beschränkt. Hat man seine Dorfbewohner gut auf die verfügbaren Posten verteilt, ähnelt das Spiel einem Auto-Harvester, der ständig Ressourcen generiert. Und zwischendurch reagiert man eben auf Vorkommnisse, die in Textform vorbeiscrollen.

Ich hab das eine gute Weile gespielt und nun eine recht zufriedenstellende kleine Siedlung mit stetigem Rohstoffzuwachs - und auch wenn sich die Vorkommnisse oft wiederholen und die Abwechslung generell etwas zu kurz kommt, irgendwie fesselt es mich. Irgendwie starte ich es dennoch immer wieder, verteile Kapazitäten neu und versuche noch ein bisschen mehr rauszuholen. Es gibt augenscheinlich nichts, aber auch gar nichts was dazu verleitet das zu tun - und dennoch hat A Dark Room schon viele Spieler in genau diesen merkwürdigen, unerklärlichen Bann gezogen.

Vielleicht ist es aber ja genau das: Das unaufgeregte, ruhige dahindümpeln des Spiels. Die fast spürbare Ruhe. Das sehr einfache, eingängige Spielprinzip. Die dennoch vorhandene Abwechslung, die auch mal für Überraschungen sorgt.

Vielleicht spiele ich ich aber auch weiter, weil ich die sehr starke Vermutung habe, dass das ruhige Dorfleben nicht so ruhig bleiben wird und ich noch lange nicht am Ende der Geschichte bin. Was wohl noch geschehen wird? Ich werd's rausfinden.

Meine Empfehlung: Startet mal die Browser-Version und spielt damit rum. Wenn euch das noch in den ersten fünf Minuten langweilt, dann ist das wohl kein Spiel für euch. Ansonsten: Enjoy! :-)

 

Nachtrag:

Oha! Kurz nach dem Tippen dieses Beitrags habe ich im Spiel endlich mal das Item "Kompass" gekauft - und schon präsentiert sich das Game wieder neu und bietet weitere Aktionen, anders als zuvor. Ohne dieses Item wäre ich wohl für immer im Dorfgeschehen gefangen, aber nun geht es da offensichtlich weiter - es bleibt spannend :-)

Spiele Mittwoch, 13. Februar 2019

Activision Blizzard Value

Das ist der Aktienkurs von Activision Blizzard, seit Eröffnung der Blizzcon anfang November:

Wer das nicht versteht, spielt vermutlich Smartphone-Games ;-)

Spiele Donnerstag, 15. November 2018

Ataribox

Oh... was wird das denn? Aufspringen auf den Retro-Zug oder was ganz neues? Ich bin gespannt!

 

Update:
Aufspringen auf den Retro-Zug, also. Schade, hätte ATARI gern als Konkurrenz für Sony, Microsoft und Nintendo erlebt. Die haben den Stein schließlich ins Rollen gebracht.

Spiele Samstag, 10. Juni 2017

Minecraft Pokemon

Man hat ja schon einiges in Minecraft gesehen, aber eine vollständige, funktionierende Version der Pokemon Red Edition...? Whow.
Spiele Dienstag, 14. März 2017

Identity - Reality?

Als Elon Musk gesagt hat, dass warscheinlich nichts um uns herum real ist und wir uns alle in einer Simulation befinden, ist eine recht große Öffentlichkeit auf diese These aufmerksam geworden. Es gab viele Schlagzeilen dazu und natürlich wurde darüber geschmunzelt.

Die Idee selbst ist allerdings schon etwas älter und gilt als durchaus plausibel. Die Simulations-Theorie ist genau so vorstellbar wie die der parallelen Universen. Auch andere Gedankenkonzepte über unsere Wirklichkeit, die auf den ersten Blick nicht viel mit der herkömmlichen Auffassung von "Realität" gemein haben, lassen sich bei näherer Betrachtung doch nicht so ganz einfach widerlegen. Wer das mir der Simulation nun genauer wissen will sollte simulation-argument.com besuchen und generell auf den Namen Nick Bostrom achten.

 

Warum ich das erwähne: Ich bin auf Identity aufmerksam geworden. Ein MMORPG mit neuen Ideen, die es in der Form bisher noch nicht gab. Es enthält natürlich Elemente, die aus beispielsweise "Die Sims" oder "Second Life" bekannt sind, geht aber noch weit darüber hinaus. Das Spiel ist noch in Planung, wann und ob es je fertiggestellt wird ist fraglich. Es gibt jedenfalls schon einiges zu sehen und dieses zehnminütige Video (englisch) erklärt zusammenfassend worauf Identity hinaus will.

 

Und damit zurück zur Simulationstheorie: Seht euch dieses Video an. Denkt über das Konzept dieses Spiels nach. Und haltet euch dann vor Augen wie etwas derartiges in 5, 10 oder 50 Jahren aussehen könnte.