plastickblog - Privat

No 365

Microsofts 365-Produkte benutzt man nicht. Software als als Abo ist aus vielen Gründen schlecht. Einer davon: Office 365 möchte Daten in der Microsoft-Cloud speichern. Ab Februar soll das die Standard-Speicherfunktion bei Word, Excel und Powerpoint 365 werden.

Merke: Es gibt keine Cloud - es gibt nur die Computer anderer Leute.

 

Update:

Microsoft konnte den Gewinn in der Cloud-Sparte deutlich steigern. Wie überraschend!

 

 

Ne persönliche Story: Ich saß mal bei einem Unternehmen, das sich auf die Vermietung von "Smart-Immobilien" spezialisiert hat. Die haben Immobilien gekauft, mit "smarter" Technik vollgestopft, die Objekte eine Weile vermietet und dann gewinnbringend abgestoßen. Diese Smart-Scheiße ist ja generell nicht meine Welt, aber grundsätzlich kann man das schon so machen.

Mir ist dabei allerdings aufgefallen: Im Grunde lag die komplette interne Organisation des Betriebs in den Händen unzähliger Onlinedienstleister, in Form von Bezahlten Service-Abos. Von der Verwaltung der kompletten Telefonanlage über das Online-Office bishin zur Projektplanung, dem Verwalten der Immobilien und der Vermietungen, die komplette Kundendatenbank - einfach alles haben die im Webbrowser bei den verschiedensten Anbietern erledigt.

Es gibt tatsächlich nachvollziehbare Gründe, warum man sowas macht. Schon allein wenn es darum geht wer in der Haftung ist, wenn mal was schiefläuft, kann Outsourcing nen Vorteil haben. Dann sind halt die anderen dran - und nicht man selbst.

Aber das gesamte Geschäft ausschließlich auf solchen Diensten errichten? Whow.

Da verbringt man dann sicher viel Zeit mit Daumendrücken, dass die Sache auch dann noch rund läuft, wenn einer der Anbieter etwas aktualisiert. Oder sein Angebot ändert. Da freut man sich auch sicher über jede Preiserhöhung, ist ja nicht so als hätte man dann noch irgendwas zu melden.

Soweit ich weiß gibt es den Laden noch. Bei all den fast schon regelmäßigen Security-GAUs frage ich mich allerdings, wie lange es wohl dauert, bis die ein größeres Problem bekommen.

Python 3, finally

Mittlerweile sind alle Python-Module, die ich verwende, auch für Python 3 verfügbar - Grund genug endlich umzusteigen.

Und es ist ein schönes Gefühl, wenn man lediglich ein paar bekannte Aktuslisierungen einpflegt und die Programme dann halt einfach laufen. So stellt man sich das vor, so will man das haben - und so hat es auch funktioniert.

Na, jedenfalls weitestgehend. PyInstaller und Chromalog vertragen sich nicht mehr so besonders gut beim compilen, also ist Chromalog durch Termcolor und Colorama ersetzt worden. Einfacher, kompatibler, tut was es soll.

Feed cleanup

Hab gerade meinen Newsreader aufgeräumt und dabei einige Quellen rausgeworfen, die mittlerweile "nicht mehr verfügbar" sind. Ich versteh nicht, warum es Menschen gibt, die Beiträge auf ihrer Webseite möglichst jedem zugänglich machen wollen und daher folgerichtig auch nen Newsfeed anbieten - das dann aber ausschließlich bei nem Anbieter tun, der zum Lesen des Feeds einen Account verlangt.

Das ist mehr als nur Kontraproduktiv. Ich kann die Beiträge schließlich einfach lesen, wenn ich die Webseiten besuche. Ich möchte gerade das aber eben nicht, sondern nur eure Inhalte abgreifen. Und ihr bietet mir an, das bei eurem Dienstleister zu tun, der mich erstmal zum Registrieren eines Zugangs auffordert? Wirklich? Tja, dann halt nicht, ich werd euch nicht vermissen.

Holidays

Österreich. Norwegen. Dänemark. In dieser Reihenfolge. Ich bin dann mal weg :-)

 

Update:
Bin am 11.08. wieder gesund und munter nach Hause gekommen. "Wenn einer eine Reise tut..." - es gibt zu viel zu erzählen, als dass ich das hier tippen wollte. War natürlich genial, sowohl die kurze Auszeit in Österreich anlässlich des Geburtstags meiner bezaubernden Freundin, als auch die Norwegen-Dänemark-Kreuzfahrt im engsten Familienkreis. Fotos und nen ausführlicheren Bericht gibts auf Nachfrage :-)

Privat Dienstag, 24. Juli 2018

EU DSGVO Letter

Update zu dieser Sache:

Ich hab ne Antwort von der EU bekommen! Nicht von Frau Jourová, aber ne Antwort, das muss man schon betonen.

Denn was da drinsteht... darüber lohnt es sich nicht zu schreiben. Keine meiner doch ziemlich konkreten Fragen wurde auch nur im entferntesten beantwortet. Im Gesamten liest sich das so, dass nach der Anrede ein Text folgt, den wohl jeder erhalten hat, der ne Mail schrieb. In diesem Text wird das Problem kleingeredet, das beträfe ja "nur" Unternehmen, wenn ich vor der DSGVO Datenschutzkonforme Webseiten betrieben habe müsse ich ja nichts ändern, blah, fasel, etc.

Bullshit, also.

Ja, doch, diese EU-Antwort darf man getrost als Bullshit bezeichnen, denn die letzten Absätze im Schreiben sind sehr konkret und unmissverständlich: Nichts davon sollte für weitere Maßnahmen herangezogen werden, sämtliche Erwähnungen seien nur Hinweise, selbstredend müsse man sich an das nun geltende Gesetz halten, nichts vom Inhalt des Schreibens hat irgendeine Relevanz, von Bedeutung sind nur die Paragraphen der DSGVO, alles und jeder Distanziert sich ausdrücklich vom Schreiben, man will nichts damit zu tun haben und räumt ein dass man jederzeit ganz andere Positionen und Aussagen zur DSGVO treffen kann und wird, sollte es notwendig werden.

In Kürze also: "Hey, das ist alles halb so wild, mach dir keinen Stress - aber komm ja nicht zu uns, wenn du wegen unserer Sache doch Ärger bekommen solltest! Und überhaupt, wir haben auch gar nichts dazu gesagt!"

Na, mit so nem Rückhalt fühlt man sich natürlich gleich viel besser! Und was ich nun tun soll, muss oder werde, um Webauftritte halbwegs DSGVO-Sicher zu gestalten? Gute Frage. Nichtmal die Macher der DSGVO können oder wollen dazu ne brauchbare Auskunft geben, insofern... we'll see...